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Schlüsselübergabe

Seniorenwohnungen, Therapeuten und Pflegedienst: Erweiterungsbau des Toerringhof fertiggestellt

Im höheren Teil des Gebäudes ist neben Therapeuten und einer exklusiven Wohnung auch der neue ambulante Pflegedienst untergebracht.
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Im höheren Teil des Gebäudes ist neben Therapeuten und einer exklusiven Wohnung auch der neue ambulante Pflegedienst untergebracht.
  • vonPeter Becker
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Nach fast zwei Jahren Bauzeit wurde nun der Erweiterungsbau des Seniorenwohnheims Toerringhof für „betreutes Wohnen“ in Töging fertig gestellt. „Bis auf eine, sind auch schon alle 35 Wohnungen bezogen“, erklärt der Geschäftsführer der Senioreneinrichtung Helmut Helgerth.

Töging – Neben den Altersdomizilen im Zentrum Tögings finden sich praktischerweise in dem Gebäude auch gleich Physio- und Ergotherapeuten sowie ein ambulanter Pflegedienst, der erst zu Beginn des Jahres vom Toerringhof ausgegründet wurde. Letzterer will mit seinen zwölf Mitarbeitern aber nicht nur die Bewohner der neuen Anlage betreuen, sondern mit insgesamt drei neuen Fahrzeugen auch in der ganzen Region aktiv werden. Umgekehrt empfangen die Therapeuten auch Patienten von außerhalb.

Exklusiv und seniorengerecht: Verwaltungskraft Rita Maier und Schwester Olga Deitche sollen laut Geschäftsführer Helmut Helgert nicht nur die Bewohner der 35 Wohnungen versorgen (von rechts).

Betreiber investiert rund acht Millionen

Rund acht Millionen Euro hat die Investition gekostet. Das repräsentative Gebäude, an dem seit Mitte 2019 gebaut wurde, ist auf dem neuesten Stand der Technik: gedämmt, vollautomatisiert, SAT-Fernsehen, Küche sowie Glasfaser-Internet in allen Wohnungen. „Unsere Senioren sind da sehr wief“, meint Helgerth.

Der zur Hauptstraße gewandte Teil des Hauses verfügt über fünf Geschoße, in denen die Therapeuten und Pfleger untergebracht sind, wobei im obersten Stockwerk ein schmuckes Appartment mit 100 Quadratmetern und hervorragender Rundumsicht zu finden ist. Im Rest des Gebäudes, das man am Besten von der Werksstraße aus sieht, findet man dann auf vier Geschoßen Wohnungen von 38 bis 84 Quadratmetern Größe. Alle Wohnungen waren bereits vor Baubeginn verkauft, respektive vermietet.

Den Clubraum nahe des Innenhofs will der Pflegedienst baldmöglich mit Leben füllen: (vl) Helmut Helgerth, Olga Deitche, Rita Maier, die Verwaltungskraft/Disponentin des neuen mobilen Pflegedienstes.

Im Erdgeschoß gibt es darüber hinaus einen großen Clubraum mit einer Einbauküche, der aktuell wegen Corona aber noch nicht benutzt werden darf. „Sobald das möglich ist, wollen wir hier alles mit Leben erfüllen“, erklärt Pflegerin Olga Deitche. Sie ist eine der Mitarbeiterinnen des neuen ambulanten Pflegedienstes und möchte, sobald es Corona ermöglicht, den Bewohnern auch dort die Zeit verschönern.

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Zwar sollen die meisten Bewohner in den kommenden Wochen geimpft werden, doch ob sich dann an den Kontaktverboten etwas ändern wird, wagt Helmut Helgerth zu bezweifeln: „Ich hoffe, dass wir im Herbst dann zumindest doch noch eine offizielle Einweihungsfeier veranstalten und den Raum in Betrieb nehmen können“, erklärt der Geschäftsführer des Seniorenheims, das von der Corona-Pandemie von November bis Februar hart getroffen war. Mehr als die Hälfte der Bewohner und des Personals waren damals infiziert.

Autark und selbstbestimmt

Tögings Bürgermeister Tobias Windhorst (CSU) ist jedenfalls begeistert von dem neuen „Glanzlicht nahe des Zentrums“. Bei der Schlüsselübergabe im kleinen Kreis hatte er sich überzeugt gezeigt, dass diese Art des Wohnens der gesellschaftlichen Entwicklung in einer immer älter werdenden Gesellschaft entgegenkommt.

Pflegepersonal immer zur Stelle

Den Bewohnern werde ermöglicht, ein autarkes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Gleichzeitig würden sie aber von der Nähe des Pflegepersonals profitieren.

Das Stadtoberhaupt ist auch erfreut darüber, dass bei der Errichtung des Gebäudes, bis auf die Planungsleistung eines Dachauer Architekturbüros, fast alle Gewerke von regionalen Firmen erbracht wurden.

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