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Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Beinahe-Katastrophe vor EM-Spiel Deutschland - Frankreich

Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Gerade verliest der Stadionsprecher die Aufstellung Deutschlands vor dem EM-Spiel gegen Frankreich. …
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APOTHEKER BIETET ZEUGNIS

Im Landkreis Mühldorf herrscht große Nachfrage nach Corona-Selbsttests

Testen nur mit Schutzkleidung: Apotheker Ulrich Geltinger aus Neumarkt-St.Veit bietet Schnelltests an.
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Testen nur mit Schutzkleidung: Apotheker Ulrich Geltinger aus Neumarkt-St.Veit bietet Schnelltests an.
  • Harald Schwarz
    vonHarald Schwarz
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Seit Samstag haben Bürger die Möglichkeit, Corona Schnelltests zu kaufen, um Gewissheit zu haben, ob sie den Virus in sich tragen. Verschiedene Discounter haben Selbsttests angeboten, die auch Privatpersonen alleine machen können. Aber auch Apotheken testen ab sofort ihre Kunden.

Mühldorf/Neumarkt-St.Veit – Seit Samstag haben Bürger die Möglichkeit, Corona Schnelltests zu kaufen, um Gewissheit zu haben, ob sie den Virus in sich tragen. Verschiedene Discounter haben Selbsttests angeboten, die auch Privatpersonen alleine machen können. Aber auch Apotheken testen ab sofort ihre Kunden.

Auch Apotheken dürfen jetzt testen

Ab sofort können Bürger sogenannte Point-of-Care-Antigen-Tests (POC-Test) auch in Apotheken vornehmen lassen. Eine dieser Apotheken ist die Johannes-Apotheke in Neumarkt-St. Veit, die diesen Abstrich nach vorheriger Terminvereinbarung vornimmt. „Ich hatte am Wochenende bereits zwei Testungen durchgeführt, bislang haben sich schon drei weitere Personen angemeldet“, sagt Apotheker Ulrich Geltinger.

Terminabsprache ist wichtig

Eine Terminabsprache sei deshalb wichtig, weil der jeweilige Mitarbeiter der Apotheke in die entsprechende Schutzkleidung schlüpfen muss, inklusive Anzug, Maske und Schild, „das stellt sicher, dass der Mitarbeiter im Falle eines positiven Tests nicht Kontaktperson der Kategorie eins ist. Ansonsten müsste man in Quarantäne.“ Man müsse maximale Vorsicht walten lassen, zumal die britische Corona-Mutation auch noch als besonders ansteckend gelte.

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Geltinger befürwortet die Offensive. Jedes weitere Screening trage seinen Teil dazu bei, die Pandemie besser in Griff zu bekommen und letztlich dann auch Lockerungen zu erwirken. „Wenn sich auch nur ein Positiv-Fall nachweisen lässt und damit die Infektionsketten unterbrechen lassen, dann ist das schon viel wert“, findet Geltinger.

Zeugnis bei negativem Test

Zunächst hatte Geltinger für die kostenlosen Tests auf seinem Bestand zurückgegriffen, die von der Krankenkasse ersetzt würden. Am Montag seien ihm aber bereits 100 Tests aus dem Fundus des Landratsamtes zur Verfügung gestellt worden. Die Kosten können die Apotheker mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen, die Kosten selbst trägt der Bund. Die Testung selbst, inklusive Aufnahme der Personalien und Erstelung eines Zeugnisses wird konkret mit zwölf Euro pro Testung abgerechnet.

Der Unterschied zu den Schnelltests, der mittlerweile auch bei Discountern angeboten wird: „Bei einem negativen Testergebnis kann ich der getesteten Person ein Zeugnis ausstellen“, ein solches bestätigt, dass man für 48 Stunden nicht ansteckend ist und es ermöglicht den Besuch eines Angehörigen im Seniorenheim. „Ein solches Zeugnis gibt es bei den Schnelltests vom Discounter nicht!“

Aldi von der großen Nachfrage überrascht

Aldi-Süd war der erste, der am Samstag Corona-Selbsttests angeboten hat. Diese waren schnell ausverkauft. Pressesprecherin Nastaran Amirhaji betont, dass sie „das Interesse in dieser Intensität überrascht“ habe, auch wenn sie die Abgabemenge auf einen Selbsttest pro Käufer beschränkt hatten. Die Aldi-Pressesprecherin verspricht, dass „bereits weitere Ware unterwegs ist und schon in dieser Woche Nachschub kommen wird“.

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