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Seit 85 Jahren ein „Grenzgänger“

Josef Weindlaus Oberneukirchen feierte kürzlich seinen 85. Geburtstag. Fill

Oberneukirchen –. Der Jubilar ist seit 85 Jahren ein „Grenzgänger“.

Kommunalpolitisch gehört der „Wostlhuaba Sepp“ nach Oberneukirchen, pfarreimäßig aber nach Taufkirchen. Zur Schule ging er aber auch nach Taufkirchen. Jetzt feierte er mit seiner Familie den 85. Geburtstag, zu dem auch Bürgermeisterin Anna Meier die Glückwüsche der Gemeinde überbrachte.

Sein Lebensweg begann am 15. März 1935 auf dem Wastlhuberhof, dort wuchs er mit fünf Geschwistern auf, drei Geschwister starben bereits im Kleinkinderalter. Nach der Schulzeit machte er in der elterlichen Landwirtschaft eine „Heimlehre“ um später den Hof zu übernehmen. Geheiratet wurde 1967, er holte sich Elisabeth Aicher vom nahegelegenen Wimmeranwesen in Hartberg zu sich. Zwei Söhne und zwei Töchter vervollständigten das Eheglück, jetzt gehören auch neun Enkel dazu auf die der Jubilar sehr stolz ist. Gemeinsam wurde das Anwesen bewirtschaftet bis zur Übergabe an Sohn Hans.

Neben der Arbeit zu Hause half er gerne in der Nachbarschaft aus, wenn Not am Mann war. Jetzt genießt er mit seiner Gattin das Austraglerleben und bemerkt so nebenbei schmunzelnd: „Nachmittag hab ich immer zur freien Verfügung.“

Er ist Mitglied beim Georgiverein Taufkirchen und bei der Oberneukirchner Feuerwehr und aktives Mitglied beim Taufkirchner Seniorenclub, dessen Nachmittage von beiden gerne besucht werden.

Wenn ihn auch eine Sehschwäche besonders beim Lesen der Tageszeitung einschränkt, der Jubilar ist mit seinem Leben zufrieden und macht das Beste daraus. fim

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