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Schwindegg wirdkein „sicherer Hafen“

Schwindegg – Die Gemeinde Schwindegg wird kein „sicherer Hafen“ für Flüchtlinge.

Einen entsprechenden Antrag der Grünen, dem Bündnis „Seebrücke schafft sichere Häfen“ beizutreten, hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung abgelehnt.

Judith Bogner und Hermann Hager sprachen sich für den Bündnisbeitritt aus und damit dafür, zusätzliche Menschen aus den Lagern in Lesbos aufzunehmen und sie dauerhaft gut zu versorgen. Mitgliedsgemeinden wenden sich gegen eine Kriminalisierung der Seenotrettung und erklären sich bereit, aus Seenot gerettete Menschen direkt aufzunehmen, zusätzlich zur Verteilungsquote Asylsuchender.

Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) sagte, Schwindegg sei ein sehr sicherer Ort für Menschen, „die zu uns kommen“, dank des Engagements der Vereine und Arbeitgeber. Er habe sich beim Landratsamt informiert: Schwindegg sei auf Platz fünf bei der Aufnahme von geflüchteten Menschen. Man sei sich der Verantwortung bewusst und wolle und werde helfen, doch die Möglichkeiten seien begrenzt.

Judith Bogner (Grüne) warf ein, vielen Menschen gehe das Leben der Menschen auf den Inseln sehr nahe. Bevor eine Diskussion beginnen konnte, stellte Richard Huber (CSU) bereits einen Antrag zur Geschäftsordnung auf Beendigung der Beratung und sofortige Abstimmung des Tagesordnungspunktes. Diesem Antrag stimmte der Gemeinderat mit 13:3 Stimmen zu. Damit wurde der Beitritt der Gemeinde zum Bündnis „Seebrücke schafft sichere Häfen“ abgelehnt.sn

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