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Zwei weitere Gemeinden räumen auf

Schwindegg und Obertaufkrichen schließen sich der Ramadama-Aktion an

Die vier fleißigen Mädchen (von links) Melina Murgia, Anna Keilhacker, Emma Louise Pernath und Maura Murgia sammelten Müll, um der Natur etwas Gutes zu tun.
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Die vier fleißigen Mädchen (von links) Melina Murgia, Anna Keilhacker, Emma Louise Pernath und Maura Murgia sammelten Müll, um der Natur etwas Gutes zu tun.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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In einer überparteilichen Aktion haben sich mehrere Jugendgruppen und Familien in Schwindegg und Obertaufkirchen am Ramadama beteiligt. Den Anstoß zu der Aufräum-Aktion hatten Gars und Ampfing mit ihren Ramadama-Aktionen gegeben.

Obertaufkirchen/Schwindegg – Die Idee war, bei einem Frühlingsspaziergang nebenbei der Natur etwas Gutes zu tun. In Obertaufkirchen wurden insgesamt sechs Säcke voll gesammelt, mit allem, was die Leute so herumliegen lassen: Papierchen, Verpackungsmaterialien, Glasscherben und Zigarettenkippen.

Organisatorin Kerstin Daser lobt die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Obertaufkirchen. „Die Greifer wurden uns gestellt und der Bauhof holt die Säcke ab und entsorgt sie. Das ist sehr zuvorkommend.“ Und weiter: „Es wäre schön, wenn mehr mitmachen würden. Aber das ist das Ziel für das nächste Jahr.“

Jung und Alt schwärmen aus und sammeln Müll

Die freiwilligen Müllsammler schwärmten vom Zentrum in Obertaufkirchen sternförmig in alle Richtungen aus. Dabei konnten die Teilnehmer die Zeiten, zu denen sie gingen flexibel bestimmen.

Melina Murgia, Anna Keilhacker, Emma Louise Pernath, alle elf Jahre alt, und die neunjährige Maura Murgia sagen: „Wir sind schon oft gegangen, auch bei Sturm.“ Melina findet es richtig, dass darauf hingewiesen wird, keine Kippen in die Natur zu werfen. „Die Gefahr, dass ein Brand entsteht, ist groß“, weiß sie. Ihre Tour führte die vier Mädchen von der Schule bis zum Sportplatz und dem Restaurant „Zum neuen Fassl“, wo sie ein Eis spendiert bekamen, dann weiter bis zur Autobahnauffahrt. Zwei Säcke voll und einen Eimer voller Zigarettenkippen haben alleine sie gesammelt.

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Auch in Schwindegg konnten die Zeiten zum Sammeln flexibel festgelegt werden und die Gemeinde stellte die Greifarme. Organisator Hermann Hager hatte Routen geplant, entlang derer gesammelt wurde. Zwölf Leute haben sich beteiligt und fleißig gesammelt. Vor allem die Zufahrtsstraßen, die Umgehungsstraße, das Bahnhofsgelände und um die Flächen um die Supermärkte herum waren vermüllt. Dort werden Fastfood-Müll, Flaschen, Zigarettenschachteln mal eben im Straßengraben entsorgt. Ein Planen-Anhänger, voll bis zur Plane oben, mit 110 Kilogramm Müll wurde gesammelt und in die Müllverladestelle gefahren. /EW