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Schwindegg tritt Energieeffizienznetzwerk bei

In der Oktobersitzung des Gemeinderats Schwindegg wurde das Projekt „Gründung eines kommunalen Energieeffizienznetzwerkes in den Landkreisen Altötting und Mühldorf“ von der Hochschule Landshut vorgestellt. Dabei sollen im Rahmen der Energieberatung Bürger über Einsparpotenziale informiert werden.

von Nicole Sutherland

Schwindegg – Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit. Bei der Höhe des Zuschusses hat sich eine Änderung ergeben: Statt bisher 60 Prozent werden nun 70 Prozent der Kosten erstattet. Da sich weitere Gemeinden entschieden haben, sich am Energieeffizienznetzwerk zu beteiligen, sieht Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) eine Beteiligung als sinnvoll an.

Die gesamten Kosten belaufen sich auf 16 035 Euro pro Jahr, der Eigenanteil beträgt 30 Prozent. Im ersten Jahr werden bei Beratungen vor Ort der Ist-Stand erfasst und die umzusetzenden Maßnahmen zur Reduzierung von Energiekosten sowie CO2-Emissionen festgesetzt. In den verbleibenden zwei Jahren werden die Maßnahmen dann umgesetzt. Es stehen 40 Beratertage zur Verfügung. Vierteljährliche Netzwerktreffen unter einem Themenschwerpunkt fördern den Austausch unter den Kommunen.

Beginn ist voraussichtlich im kommenden März. Der Gemeinderat Schwindegg beschloss einstimmig, dass die Gemeinde dem kommunalen Energieeffizienznetzwerk in Altötting und Mühldorf beitritt.

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