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KONFLIKT ZWISCHEN AUTOS UND SCHULBUSSEN

Schulstraße vom Verkehr entlasten: Gemeinde Aschau verlegt Bushaltestelle

Künftig steigen die Schulkinder auf dem westlichen Teil des Kiesparkplatzes an der Hauptstraße aus und können dann die letzten Meter sicher zur Grundschule zu Fuß gehen. Denn die kleine Straße zwischen Parkplatz und Friseur wird für den Verkehr gesperrt.
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Künftig steigen die Schulkinder auf dem westlichen Teil des Kiesparkplatzes an der Hauptstraße aus und können dann die letzten Meter sicher zur Grundschule zu Fuß gehen. Denn die kleine Straße zwischen Parkplatz und Friseur wird für den Verkehr gesperrt.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Auch wenn die Grundschüler nächste Woche wieder zuhause unterrichtet werden müssen, die Gemeinde Aschau plant für den regelmäßigen Schulbesuch. Dazu gehört auch der sichere Weg zur Schule, den die Gemeinde nun mit verschiedenen Bausteinen verbessern will.

Aschau – Da geht es los mit dem Trampelpfad, der südlich zur Grundschule führt. Der soll gepflastert werden und Stolperstellen somit vermieden werden. In einem zweiten Schritt soll die Straßen zwischen Kiesparkplatz und dem Friseur für den Verkehr gesperrt werden.

Eine größere Veränderung soll es auf der Kiesfläche an der Hauptstraße geben. Denn um die Schulstraße vom Verkehr zu entlasten, soll die Schulbushaltestelle dorthin verlegt werden. „Die Straße ist eng und für den Busverkehr ohnehin nur bedingt geeignet“, sagte Bürgermeister Christian Weyrich (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Wenig Platz zum Wenden

Hinzu kommt, dass seit der Erweiterung des Kindergartens immer mehr Eltern am Parkplatz des Sportzentrums ihr Fahrzeug abstellen. Diese Fläche nutzen aber die Busfahrer als Wendeplatz und für die werde es zunehmend schwieriger. „Die Verlegung der Bushaltestelle wäre ein Gewinn für die Verkehrssicherheit“, sagt Weyrich. Gespräche dazu hätte es bereits mit dem Busunternehmen, Landratsamt und der Polizei gegeben.

Das Busunternehmen hat bereits zugesichert, dass der Kiesplatz groß genug sei, um den gesamten Schulbusverkehr dort abzuwickeln. Betroffen davon sind der Schulbus der Aschauer und Jettenbacher Grundschüler und sechs Kleinbusse der Förderschule. Die beiden großen Busse könnten hintereinander parken, die Kleinbusse zur Mitte hin. Morgens treffen die großen Busse und Kleinbusse zeitlich nicht aufeinander.

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Landratsamt und die Polizei wiesen im Vorfeld darauf hin, dass ein Abstand von 1,5 Meter zur Staatsstraße eingehalten werden muss, auch die zwei Ein- und Ausfahrten auf die Staatsstraße würden kein Problem darstellen, informierte Weyrich. Verlegt werden müssten nur die Glas- und Altkleidercontainer, die auf die gegenüberliegende Seite des Platzes wandern sollen. Der Wartebereich der Schulbushaltestelle und der Weg von dort zur Grundschule soll gepflastert werden.

Sicherheit für die Schüler

Für Andreas Kölbl (AWG) ein Mehr an Sicherheit für die Schüler. Alle Varianten unterstützt er, allerdings würde er mit dem Pflastern des Wartebereichs der Bushaltestelle warten. „Damit sollte man warten, bis der Ortsentwicklungsplan aufgestellt ist.“ Das bewertete Fraktionskollege Klemens Schneider ähnlich: „Abwarten, bis wir wissen, was wir im Ort machen.“

Nicht auf die lange Bank schieben will es stattdessen Daniela Reingruber (CSU). „Das ist wichtig und sollte man gleich machen.“ Für Martin Höpfinger (SPD) sind die Kosten vertretbar, auch falls im Hinblick auf den Ortsentwicklungsplan dort in Zukunft etwas anders passieren sollte.

Eine gute Übergangslösung

Es jetzt nur beim Kies belassen, davon riet Bürgermeister Weyrich ab. „Im Winter muss es eine gerade befestigte Fläche sein und wir können nicht halbjährlich die Schulbushaltestelle verlegen.“ Auch Thomas Wintersteiger (CSU) sah darin den „richtigen Weg für die Sicherheit der Schulkinder“. Er sprach von einer guten Übergangslösung, der Ortsentwicklungsplan werde noch einige Zeit dauern. Auch Alexandra Kutschera (Bündnis Aschau) hielt das Pflastern zum jetzigen Zeitpunkt für „vernünftig“, auch wenn es vielleicht in ein paar Jahren wieder entfernt werden müsse.

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Mit zwei Gegenstimmen beschloss der Gemeinderat, dass die Schulbushaltestelle verlegt werden soll. In diesem Zug wird auch die kleine Straße zwischen Kiesparkplatz und Friseur gesperrt, ein Trampelpfad südlich der Schule wird gepflastert.

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