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SCHULABSCHLUSS

Hohe Anforderungen an Mittelschule Mühldorf – Schwieriger Schulabschluss in Corona-Zeiten

Simone Wagner am Hackbrett, Konrektorin Pia Gierden, Lehrerin Helena Haselsteiner und Rektorin Regina Hornig bei der Verabschiedung der Mittelschüler (von links).
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Simone Wagner am Hackbrett, Konrektorin Pia Gierden, Lehrerin Helena Haselsteiner und Rektorin Regina Hornig bei der Verabschiedung der Mittelschüler (von links).
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Ein Corona-Schuljahr geht zu Ende: Bei zwei Feiern erhielten die Mittelschüler Mühldorf ihre Abschlusszeugnisse. Ihr weiterer Weg geht in verschiedene Richtungen.

Mühldorf – Die Abschlussfeiern fanden an der Mittelschule Mühldorf heuer in zwei Etappen statt. Drei neunten Klassen, die Praxisklasse und die beiden Zehnten verabschiedeten sich von ihrer Schulzeit. Mika Schwarz auf dem Flügelhorn eröffnete die beiden Feiern treffend mit dem Stück „Muss I denn zum Städtele hinaus“.

Schuljahr hat viel abverlangt

Schulleiterin Regina Hornig war es in diesem Jahr schwer gefallen, eine Abschlussrede zu schreiben. Das Schuljahr habe allen Beteiligten viel abverlangt - den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und auch den Eltern, deren tatkräftige Unterstützung wichtig war, um entweder den Einstieg ins Berufsleben zu meistern oder gar den Anschluss an eine weiterführende Schule zu schaffen.

Dennoch: „Euer erster Schulabschluss ist geschafft!“

Respekt für Abschluss in Coronazeiten

Gemeinsame Unternehmungen seien ebenso wenig möglich gewesen wie das Pflegen von Freundschaften.

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Ein großer Schuldenberg habe sich angehäuft, den erst die nächsten Generationen abtragen könnten, Jobchancen seien weggebrochen.

Positive Aspekte von Corona

Es habe aber auch Positives gegeben wie die Entschleunigung des Alltags, den Zusammenhalt und die gegenseitige Rücksichtnahme. Oder die Erkenntnis, dass Solidarität und Selbstverwirklichung keine Widersprüche seien.

+++ In unserem Dossier finden Sie alle Artikel zum Schulabschluss 2021 in der Region. +++

Bürgermeister Michael Hetzl erinnerte sich an seinen eigenen Schulabschluss vor 16 Jahren und bezeichnete die Mittelschule als besonderen Ort und als Aushängeschild der Stadt Mühldorf. Die Mittelschule sei eine der modernsten in Oberbayern, geprägt durch individuelle Förderung, durch Vorantreiben der Digitalisierung, durch eine hervorragende Kooperation mit der Berufsschule und durch – in normalen Zeiten – ein buntes Schulleben.

Hoffnung auf ein besseres Jahr

In der zweiten Abschlussfeier sprach Mettenheims Bürgermeister Josef Eisner. Er zollte den Schülerinnen und Schülern der beiden M10-Klassen Respekt für die Leistungen.

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Die Bedingungen dafür seien nicht einfach gewesen und hätten sich teilweise wöchentlich geändert. Bürgermeister Eisner hofft, dass nächstes Jahr alles für alle deutlich leichter werde.

Für die Eltern wünschte der Vorsitzende des Elternbeirats Christian Mitzscherling den Schülerinnen und Schülern in diesen schweren Zeiten Mut, die richtigen Fragen zu stellen.

Braucht es Weltraum-Milliardäre?

Braucht es Milliardäre, die in den Weltraum fliegen? Müssen sich jetzt bei der Europameisterschaft 60.000 Zuschauer in einem Stadion zusammendrängen? Muss eine Olympiade mit weltweiter Beteiligung stattfinden? Wichtig seien vielmehr Themen wie Nachhaltigkeit, die Bekämpfung der Pandemie oder das Vermeiden von Naturkatastrophen.

40 Prozent schafften den Quali

Nach einem weiteren Musikstück von Simone Wagner – sie trug „Hedwig’s Theme“ aus Harry Potter auf dem Hackbrett vor. Knapp 40 Prozent schafften den Qualifizierenden Abschluss. Von 39 M-Schülern haben 36 den Mittleren Bildungsabschluss geschafft.

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