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Nach 20 Jahren Wechsel an der Spitze der Waidmänner

Sascha Schnürer führt die Mühldorfer Jäger

Die neue geschäftsführende Vorstandschaft der Kreisgruppe Mühldorf im Landesjagdverband Bayern von links3. Vorstand Alfred Lantenhammer, 2. Vorstand Axel Fromm, 1. Vorstand Sascha Schnürer, Schatzmeisterin Doris Pollner, Schriftführer Andreas Maier.
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Die neue geschäftsführende Vorstandschaft der Kreisgruppe Mühldorf im Landesjagdverband Bayern von links3. Vorstand Alfred Lantenhammer, 2. Vorstand Axel Fromm, 1. Vorstand Sascha Schnürer, Schatzmeisterin Doris Pollner, Schriftführer Andreas Maier.

Kreisvorsitzender Dr. Erich Loserth hatte bereits zuvor angekündigt, dass er nach über 20 Jahren als Vorstand der Mühldorfer Jäger das Zepter gerne in jüngere Hände legen würde. Die Jäger fällten alle ihre Entscheidungen bei dieser Mitgliederversammlung einstimmig.

Unterreit – Unter freiem Himmel hielt die Kreisgruppe Mühldorf am Inn im bayerischen Landesjagdverband e.V.seine Mitgliederversammlung unter strengen Hygienebestimmungen im Wildpark in Oberreith ab. Lob, Dank und Anerkennung gab es für den scheidenden Vorsitzenden Dr. Erich Losert. Unter seiner Führung wurde der Schießstand St. Michael in Rohrbach gekauft und gerade in den letzten zwei Jahren noch umfangreich saniert und zu einem modernen Stand für die jagdliche Ausbildung und das Trainieren praktischer Schießfertigkeiten für die Jäger erweitert.

Wohlverdienter Ruhestand

Nun sei es Zeit für ihn, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Loserth hinterlässt einen finanziell intakten Verein und zeigte sich glücklich, dass sich eine gute Mannschaft gefunden hat, die den Verein im Sinne von ihm und Ehrenvorsitzenden Otto Schwarzenbeck weiterführen werden. Die Entlastung und Wahlen verliefen einstimmig.

Der neue Vorsitzende und langjährige Stellvertreter Sascha Schnürer ehrte in seiner ersten Amtshandlung im Namen vom Präsidenten des Landesjagdverbandes Ernst Weidenbusch seinen Vorgänger Loserth mit dem Ehrenzeichen in Silber und übermittelte die Grüße. Schnürer betonte in seiner Laudatio die Verdienste des scheidenden Vorstands rund um den Schießstand, aberging auch ein auf die zahlreichen Naturschutzprojekte, die unter Dr. Loserth ihren Ursprung fanden.

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Bekanntestes Beispiel hierbei ist vielleicht die Zwischenfruchtaktion, die über viele Jahre den Landkreis mit Blühflächen verschönert und den Wildtieren Äsungs- und Deckungsflächen über den Winter hinweg bieten. Eine Maßnahme die Schule machte und weit über die Landkreisgrenzen hinaus Beachtung und Nachahmung erfuhr. Ferner wurde der Hegegemeinschaftsleiter Haag,

Sebastian Linner mit der Wildhegenadel ausgezeichnet für seine Verdienste um die Hege unserer heimischen Wildtiere. Linner beweist mit seinen Hegemaßnahmen, dass Wald mit Wild funktionieren kann und gleichzeitig der Wald wachsen könne. Überdies hatte er sich als Initiator des KitzretterProjektes sehr verdient um dieselbige gemacht. Ferner wurden zahlreiche verdiente Mitglieder für langjährige Verdienste um das Bläserwesen, das Hundewesen und für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Schnürer kündigte in seiner Schlussrede an, dass er den konservativen und bodenständigen Weg seiner beiden Amtsvorgänger fortführen möchte, auch wenn sich die Schuhe noch groß anfühlen.

Breites Team für Aufgaben

Er setzt auf ein breiteres Team als früher, da die Abläufe und unterschiedlichen Themenfelder von Ausbildung, Schießstand bis hin zu Hege und Naturschutz komplexer und vielschichtiger geworden sind. Schnürer mahnte, dass sich die Gesellschaft gerade Freizeit, Landwirtschaft und Naturschutz und damit auch unmittelbar die Jagd massiv verändere und die Jäger und Landwirte hier Schulter an Schulter für ihre Belange einstehen müssen.

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