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GRAVIERENDE SCHÄDEN

Sanierung rechnet sich nicht mehr. Gemeinde Kraiburg muss Auersdorfer Brücke neu bauen

Nur noch in Schrittgeschwindigkeit ist die Auersdorfer Brücke befahrbar, seit die Brückengutachter der Gemeinde im Mai 2019 den Befund über den Zustand des Bauwerks mitgeteilt haben. Fill
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Nur noch in Schrittgeschwindigkeit ist die Auersdorfer Brücke befahrbar, seit die Brückengutachter der Gemeinde im Mai 2019 den Befund über den Zustand des Bauwerks mitgeteilt haben. Fill
  • vonMarianne Fill
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Erhebliche Schäden haben die Gutachter bei der turnusmäßigen Brückenprüfung im Mai 2019 an der Auersdorfer Brücke im Ortsteil Frauendorf festgestellt. Die Defizite seien so gravierend, dass sich eine Sanierung nicht mehr rechnet, so Bürgermeisterin Petra Jackl. Der Neubau der Brücke ist deshalb beschlossene Sache.

Kraiburg – Nach dem Befund der Brückenprüfer hatte Jackls Amtsvorgänger Dr. Herbert Heiml auf der Brücke über den Gallenbach im Ortsteil Frauendorf die Geschwindigkeit auf fünf Kilometer in der Stunde reduziert.

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Jetzt haben die Planungen für den Neubau begonnen. In einem weiteren Schritt wird die Gemeinde Bodengutachten und Betongutachten einholen, so Jackl nach einem Ortstermin mit den Planern Benedikt und Franz Scheitzeneder von gleichnamigen Planungsbüro. „Eventuell können wir die tragenden Teile der Brücke noch nutzen.“

Beim Ortstermin (von links): Benedikt und Franz Scheitzeneder vom gleichnamigen Planungsbüro, Bürgermeisterin Petra Jackl und Markus Schmidinger vom Bauamt.

Voraussichtliche Kosten 450 000 Euro

Noch in diesem Jahr sollen die Gutachten ausgewertet werden und der Gemeinderat den Neubau formell beschließen. Dabei ist auch festzulegen, wie breit, und auf welche Traglast das Bauwerk ausgelegt werden soll.

Im Sommer 2022 ist laut Jackl die Fertigstellung der Brücke geplant. Die vorläufig geschätzten Kosten für den Neubau liegen bei rund 450 000 Euro.

Finanzlage bremst Straßenausbau

Das ist die mit Abstand größte Investition der Marktgemeinde in den Ortsteilen. Im Bereich des Straßenbaus, der in den Außenbereichen ebenfalls eine große Bedeutung hat, sind in diesem Jahr keine großen Sprünge möglich. „Leider haben wir derzeit nicht die finanziellen Mittel, größere Straßenabschnitte neu zu asphaltieren“, sagt die Bürgermeisterin.

Ein „Problemberg weniger

Im vergangenen Jahr habe die Gemeinde mit Hilfe der Firma Bayernets den Gasteig asphaltiert. „Damit haben wir einen Problemberg weniger.“ 2021 wolle die Gemeinde Teilstücke der Straßen wieder mit einem Verfahren sanieren, bei dem die Risse ausgegossen und verpresst werden. Den Weg zum Kraiburger Friedhof wird der Bauhof im Frühjahr herrichten. hg

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