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Umweltbewusst in der Schule und daheim

Ruperti-Gymnasium Mühldorf ist Umweltschule –Schülerinnen machen sich stark für Naturschutz

Die Mädels der Umweltgruppe des Ruperti-Gymnasiums (von links) Sarah, Laura, Pauline, Amelie, Valentina, Schulleiterin OStDin Christine Neumaier, Josefine, Anna, Emilia, Gruppenleiterin OStRin Stefanie Frisch und Hannah.
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Die Mädels der Umweltgruppe des Ruperti-Gymnasiums (von links) Sarah, Laura, Pauline, Amelie, Valentina, Schulleiterin OStDin Christine Neumaier, Josefine, Anna, Emilia, Gruppenleiterin OStRin Stefanie Frisch und Hannah.

Pandemiebedingt mussten die neun Mädels im Alter von 11 bis 17 Jahren und ihre Gruppenleiterin Stefanie Frisch auf die feierliche Übergabe der Auszeichnung durch die Minister Thorsten Glauber (Umwelt) und Dr. Michael Piazolo (Unterricht und Kultus) in München verzichten.

Mühldorf – Der Arbeitskreis „Umwelt“ des Ruperti-Gymnasiums Mühldorf hat sich den Titel „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule für das Schuljahr 2021“ geholt.

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Die Auszeichnung „Umweltschule“ erhalten Schulen, die mindestens zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV (Landesbund für Vogelschutz) als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Schulalltag

Damit wurden die Bemühungen um Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Schulalltag am RGM gewürdigt.

Pandemiebedingt mussten die neun Mädels im Alter von 11 bis 17 Jahren und ihre Gruppenleiterin Stefanie Frisch auf die feierliche Übergabe der Auszeichnung durch die Minister Thorsten Glauber (Umwelt) und Dr. Michael Piazolo (Unterricht und Kultus) in München verzichten. Stattdessen wurde ihnen die Urkunde samt großer Flagge von Schulleiterin Christine Neumaier im Rahmen einer kleinen Feier überreicht.

Umweltbewusst in Schule und Familie

An ihrer Schule hat die Gruppe einiges angestoßen. So sollen aus dem Süßigkeitenautomat die Plastikverpackungen verbannt werden. Geplant sind Müllsammelaktionen und das Ansäen einer insektenfreundlichen Wildblumenwiese im Schulumfeld. In einem Schaukasten zeigen sie Mitschülern, wie Mülltrennung richtig gemacht wird oder geben einen „Umwelt-Tipp des Monats“.

Die für diesen Herbst zum Schuljubiläum geplante Baumpflanzaktion „100 Jahre, 100 Bäume“ fiel Corona zum Opfer, soll aber baldmöglichst nachgeholt werden. Dieser „Schulwald“ hätte bei Schwindegg entstehen sollen.

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Auch in ihren Familien leben die Schülerinnen ihr Umweltbewusstsein aus. Statt Duschgel in Plastikflaschen gibt es feste Duschstücke. Zahnbürsten haben Griffe aus Bambus und nicht aus Plastik. Pausenbrote, gern bio und lokal eingekauft, nehmen sie in Stoffbeuteln oder Dosen mit zur Schule. Und einige Familien sind für die Umwelt auf Elektroautos umgestiegen, auch auf Drängen der Kids.

Selbst die Mensabetreiberin haben sie schon ins Boot geholt. Sie steht Vorschlägen für vegane oder vegetarische Gerichte sehr offen gegenüber. So wird statt nur einer Schnitzelsemmel jetzt auch ein Veggie-Burger angeboten. Dazu kommen Papierschalen und -becher für den Pausenverkauf oder – eigentlich ganz simpel – ganz normales abwaschbares Geschirr.

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Der Umweltgruppe des Ruperti-Gymnasiums werden die Ideen nicht ausgehen. Das ist auch wichtig, denn die soeben erhaltene Auszeichnung muss jedes Jahr neu erarbeitet werden. Deshalb auch der Appell der stolzen Schulleiterin: „Ihr dürft nicht nachlassen, es gibt noch so viel zu tun.“ Sie versicherte ihren Schülerinnen, stets ein offenes Ohr für ihr umweltbewusstes Handeln an der frisch gekürten „Umweltschule“ zu haben.

Der Weg zur Umweltschule

Die Auszeichnung „Umweltschule“ erhalten Schulen, die mindestens zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und einer Jury präsentieren. Wie Nachhaltigkeit darüber hinaus im Schulleben verankert ist, wird ebenfalls dokumentiert. Eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV (Landesbund für Vogelschutz) als Koordinator dieser Auszeichnung entscheidet über die Vergabe des Titels.

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