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Jungvölker wechseln den Besitzer

Rund 450 Besucher kommen zum Bienenmarkt des Kreisverbandes der Bienenzüchter Mühldorf und Altötting

Auf der Suche nach der Bienenkönigin: Karl Bichlmeier (vorne), Andreas Hewitson (links) und Helmut Stadler.
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Auf der Suche nach der Bienenkönigin: Karl Bichlmeier (vorne), Andreas Hewitson (links) und Helmut Stadler.
  • Peter Becker
    VonPeter Becker
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Ableger von Bienenstöcken oder Honig erwerben oder über Bieden informieren – das geht beim Bienenmarkt am Bienenhof in Aham.

Mühldorf – Beim 41. Bienenmarkt des Kreisverbandes der Bienenzüchter Mühldorf und Altötting auf dem Bienenhof in Aham konnten die Besucher Ableger von Bienenstöcken erwerben, regionalen Honig kaufen und sich über die emsigen Insekten informieren.

Mit dabei war Katharina Gegg, die amtierende Bayerische Honigkönigin. Die 28-Jährige aus Neuburg an der Donau ist seit 2019 als Botschafterin des süßen Naturerzeugnisses im Freistaat unterwegs. Im Rahmen des Bienenmarktes prämierte sie Karl Bichlmeier und Georg Wendlinger. Sie erhielten eine gleichgute Gesamtbewertung. In der Kategorie „Krönung“ siegte letztlich Helmut Stadler. Seine Völker haben den geringsten genetischen Fremdeinschlag und bestehen vollständig aus den friedlichen und fleißigen Carnica-Bienen. „Wir machen da Fotos und schauen uns das ganz genau an“, erklärt Andreas Hewitson, Vorsitzender des Imkerverbandes. Ziel der Wertung ist es, eine möglichst einheitliche Flügeläderung der bis zu 15.000 Individuen in einem Bienenstock zu erkennen.

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Neben dem Verkauf von Jungvölkern und den dafür benötigten Utensilien gab es Informationen und Attraktionen. Franz Vollmaier, der Vorsitzende des bayerischen Imkerverbandes, hielt einen Fachvortrag über die Zukunftsperspektiven der Imkerei angesichts des Klimawandels. Der Überlebenskampf wird demnach nicht nur für viele Wildbienen-Arten eine Herausforderung. „Schwermetalle, Überwinterung, Varoa-Milbe. Das alles muss man als Bienenzüchter im Auge haben“, erklärt auch die Bayerische Honigkönigin. Gerade Wildbienen seien oftmals auf eine Pflanzenart oder -gattung angewiesen, ohne die sie nicht überleben können.

Während die wertvollen Waben den Besitzer wechselten, vergnügten sich die Kinder in einer Hüpfburg und die Erwachsenen mit der Livemusik. /JF

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