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1322 – Die Schlacht bei Ampfing

Ritter der helfenden Hand: Monika Geidobler und Andreas Zeiller sind Requisitenmeister von „1322“

Andreas Zeiller und Monika Geidobler sorgen dafür, dass die Requisiten möglichst originalgetreu hergestellt werden.
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Andreas Zeiller und Monika Geidobler sorgen dafür, dass die Requisiten möglichst originalgetreu hergestellt werden.
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Eine Reise zurück ins Jahr 1322 soll das große Freilichtspektakel der Gemeinde Ampfing werden. Schwerter, Rüstungen oder einfach nur das Geschirr – alles soll so authentisch sein wie es nur geht. Darauf haben Monika Geidobler und Andreas Zeiller ein Auge darauf bei „1322 – Die Schlacht bei Ampfing“.

Ampfing – Seit der Infoveranstaltung im Ampfinger Hof sind Monika Geidobler (58) und Andreas Zeiller (32) total begeistert von diesem Projekt. Die zwei wollten von da an unbedingt einen Teil zur Realisierung der Veranstaltung beitragen. Dem Motto „Ein Dorf mitnand“ ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, da sind sich beide einig. „Uns war sofort klar, dass wir da auch dabei sein möchten. Jetzt freuen wir uns unglaublich auf die Gelegenheit, mit den hiesigen Ampfingern zusammen am Gelingen des Projekts zu arbeiten.“

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Beworben hat sich dann Andreas Zeiller, zunächst als Hilfsangebot in Sachen Metallbearbeitung aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Maschinenbauer und in Sachen Holzbearbeitung, das er hobbymäßig in seiner Drechselwerkstatt betreibt. Mit diesen Fertigkeiten ist er auf Tobias und Dominikus Huber zugegangen, doch die hatten andere Pläne mit ihm: „Nach einem kurzen Telefonat haben mich die beiden aber schnell davon überzeugt, im Bereich Requisiten zusammen mit Monika Geidobler den Hut aufzusetzen und hier zu übernehmen“, erzählt er.

Darsteller mit Waffen und Rüstungen ausstatten

Jetzt haben die beiden eine Mammutaufgabe vor sich: Das Organisieren von sämtlichen Gegenständen, die im Theaterstück und drum herum gebraucht werden. Es geht um das Ausrüsten der Darsteller und Komparsen zum Beispiel mit Waffen und Rüstungsteilen, aber auch um das Beschaffen oder Herstellen von zeitgemäßen Gebrauchsgegenständen wie Geschirr oder ähnlichen Gegenständen aus der Zeit. Ziel ist es, die Gegenstände möglichst authentisch aussehen zu lassen oder nach historischem Vorbild nachzubilden. Dazu dient den Beiden Literatur und das Internet zur Recherche.

In Absprache mit Regie, Schaukampf oder anderen Abteilungen wird festgelegt, was konkret an Requisite und wie viel davon benötigt wird. „Im Anschluss wägen wir ab, ob dieser Gegenstand geliehen, gekauft oder selbst hergestellt werden soll“, erklärt Andi Zeiller.

Prototypen in allen Bereichen

In allen Bereichen und mit unterschiedlichsten Materialien wollen sie sich am Bau von Prototypen versuchen. Dabei hilft, dass bereits private Helfer und einige Firmen ihre Unterstützung zugesichert haben, mit ihrem Know-how zu helfen. So seien zum Beispiel selbst hergestellte Schaukampfschwerter aus Holz bei einem Schreiner in Produktion gegangen, damit die Interessierten damit üben können. Auch Schilder aus Blech und aus Holz werden zu diesem Zwecke produziert.

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Außerdem sind bereits erste Musterschwertscheiden, Schwertgurte und Beutel von einem Profi in Sachen Lederbearbeitung hergestellt worden. Für die Reitabteilung gebe es sicherheitstechnisch unbedenkliche Helme aus Kunststoff. Um die benötigten Requisiten in größeren Stückzahlen herstellen oder aufbereiten zu können, werden Helfer immer wieder gebraucht. Quasi als „Ritter der helfenden Hand“.

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