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Riesenfreude mit ABBA an der Realschule Haag

Früher wie heute ein Party-Kracher: Musik von ABBA.
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Früher wie heute ein Party-Kracher: Musik von ABBA.

"ABBA mal was anderes" heißt das Musical, das jetzt an der Haager Realschule Premiere hatte. Und es ist wirklich etwas anders, vor allem anders, als man eigentlich von einer Schulaufführung erwarten würde - im positiven Sinn.

Haag - Mit rund 60 Personen ist die Zahl der Mitwirkenden recht hoch. Da mussten neben den vielen Schülern sämtlicher Altersstufen auch Lehrer und sogar die Schulsekretärinnen ran und Rollen übernehmen.

Angefangen hatte das Ganze mit der Idee der Tanzgruppe, zur heute noch viel gespielten Musik der früher weltbekannten schwedischen Pop-Band ABBA etwas auf die Bühne zu bringen. Die Tänzer animierten also die Theatergruppe, sich etwas zu überlegen. Daraufhin erarbeitete die Theatergruppe eine Rahmenhandlung, in die die Tänze eingeflochten werden konnten. Allerdings wünschten sich die Schüler auch noch Live-Musik mit Live-Gesang, und so mussten schließlich auch noch die Musiker ran.

Die Rahmenhandlung ist musical-typisch einfach, aber alltagsnah und in großen Teilen recht lustig: Wer wird mit wem zum Abschlussball der Schule gehen und wie harmoniert das mit den bestehenden Pärchenbeziehungen? Passend zur ABBA-Musik aus den 70er-Jahren waren auch die Bühnengestaltung und die Kostüme der Theaterspieler im Stil dieser Zeit.

Was in der Pause für viel Gesprächsstoff sorgte, war hauptsächlich die Leistung der Musiker und der Sängerinnen, die für ihr Alter erstaunlich kräftige und klare Stimmen hatten. Die Live-Musik kam beinahe fehlerfrei von der Bühne, war recht authentisch und animierte viele Zuschauer zum Mitwippen und Mitklatschen. Bei "Money, Money, Money" flogen sogar nachgemachte Geldscheine ins Publikum.

Für Furore sorgten im zweiten Teil des Musicals einige männliche Lehrkräfte, die in kompletter Bademontur zur Musik über die Bühne tanzten und ihre Trockenschwimmübungen pinguinähnlich absolvierten.

So ganz synchron waren die Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer nicht immer, aber das sei auch nicht die Absicht des Stücks gewesen, hörte man von den Mitwirkenden. Man wollte keinen Druck bei den Schülern aufbauen, sondern erreichen, dass sie Spaß bei dem Stück hätten. Und das ist offensichtlich gelungen: Die Mitwirkenden waren voll bei der Sache und hatten ihren Spaß.

Die Liste derer, bei denen sich Konrektorin Eveline Abt am Ende der Aufführung mit einem Blumenstrauß bedankte, war recht lang. Für die Darsteller gab es reichlich Applaus. id

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