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Verein wird aufgelöst

Rettungs-Versuche sind gescheitert: Aus für Mühldorfer Reha-Sportverein besiegelt

Sie haben die traurige Pflicht, den BSV Mühldorf-Altötting aufzulösen: Die Liquidatoren (von rechts) Erich Brunnhuber, Wilhelm Schmid und Annemarie Gradl, mit Mühldorfs BLSV-Voristzendem Erwin Zeug
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Sie haben die traurige Pflicht, den BSV Mühldorf-Altötting aufzulösen: Die Liquidatoren (von rechts) Erich Brunnhuber, Wilhelm Schmid und Annemarie Gradl, mit Mühldorfs BLSV-Voristzendem Erwin Zeug
  • Frank Bartschies
    VonFrank Bartschies
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Die Suche nach einem neuen Vorsitzenden war letztlich nicht von Erfolg gekrönt. So geht es jetzt mit dem Rehabilitationsangebot in den Landkreisen Mühldorf und Altötting weiter.

Mühldorf/Altötting – Jetzt ist es endgültig: Der Behinderten- und Reha-Sportverein Mühldorf-Altötting (BSV) wird aufgelöst. Nachdem sich kein neuer Vorsitzender finden ließ, stimmten die 46 Anwesenden in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag im Ehringer Hof bei zwei Gegenstimmen für das Ende des Vereins. Die Mitglieder haben zum Jahreswechsel die Möglichkeit, beispielsweise im TSV 1860 Mühldorf, der ebenfalls eine Sparte Rehabilitationssport unterhält, weiterhin aktiv zu bleiben. Dem TSV soll auch das Vermögen des Vereins – Geld und Gerätschaften – übertragen werden.

Fast alle stimmen für die Auflösung

Mit den Worten „mir tut es sehr, sehr leid, dass wir darüber abstimmen müssen“ leitete Brunnhuber schließlich zur Entscheidung über die Zukunft des Vereins über. Laut Satzung hätten sich 80 Prozent der anwesenden 46 Vereinsmitglieder für die Auflösung aussprechen müssen, letztlich waren es 44 – fast alle. Die Mitglieder können nun noch bis Ende des Jahres weiterhin ihren Sport unter dem Dach des BSV ausüben, danach müssten sie sich einem anderen Verein anschließen oder ein anderweitiges Kursangebot nutzen.

TSV Mühldorf will Angebot übernehmen

Einstimmig fiel das Votum aus, den TSV als begünstigten Verein zu bestimmen, das heißt als den Verein, der das Vereinsvermögen des BSV erhält. TSV-Vorsitzender Stefan Schörghuber hatte sich bereits Anfang August für die Eingliederung der BSV-Mitglieder in den TSV ausgesprochen. „Wir stehen gerne zur Verfügung“, sagte er damals und: „Das kriegen wir auf jeden Fall hin.“

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Da der TSV aufgrund einer anderen Vereinsstruktur im Gegensatz zum BSV zwei Mitgliedsbeiträge erhebt – einen für die Abteilung und einen für den Gesamtverein – wurde in der außerordentlichen BSV-Versammlung nochmals versichert, dass sich der Übertritt der BSVler zum TSV für diese zumindest im ersten Jahr kostenneutral gestalten werde, da der TSV auch das noch vorhandene Geldvermögen des BSV erhält.

Auflösung des Vereins nun auf notariellem Weg beim Amtsgericht Traunstein beantragt

Wie in der Versammlung deutlich wurde, muss die Auflösung des Vereins nun auf notariellem Weg beim Amtsgericht Traunstein beantragt und auch das Finanzamt informiert werden. Bis zum endgültigen Ende des Vereins gelte dann noch eine amtliche Liquidationsfrist von einem Jahr. Danach könne das Vereinsvermögen an den TSV übertragen werden, erklärte Brunnhuber. Für die Mitglieder des BSV ende deren Mitgliedschaft aber automatisch zum kommenden Jahreswechsel. Für die Erledigung aller nun notwendigen Formalitäten bestimmte die Versammlung mit einstimmigem Votum Erich Brunnhuber, Schatzmeisterin Annemarie Gradl und Revisor Wilhelm Schmid zu Liquidatoren.

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