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Restauriertes Kreuz krönt renovierte Kirche

Nach der Turmbekrönung: (von links) Kirchenmaler Rüdiger Erl, Dachdeckermeister Wilhelm Wachter, Hans Hell von der Kirchenverwaltung, Dachdeckermeister Andreas Wachter, Pfarrer Hans Speckbacher und Kirchenpfleger Franz Huber. Gillitz
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Nach der Turmbekrönung: (von links) Kirchenmaler Rüdiger Erl, Dachdeckermeister Wilhelm Wachter, Hans Hell von der Kirchenverwaltung, Dachdeckermeister Andreas Wachter, Pfarrer Hans Speckbacher und Kirchenpfleger Franz Huber. Gillitz

Engelsberg – Ein seltenes Ereignis fand kürzlich im Engelsberger Ortsteil Bennoberg statt: Die Turmbekrönung nach den Renovierungsarbeiten an der Magdalenen-Kirche.

Viele Zuschauer, vor allem die Ministranten, ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen und fuhren mit dem Aufzug zur Turnspitze nach oben.

Zuerst jedoch wurde das vom Kirchenmaler R. Erl restaurierte Kreuz von Pfarrer Hans Speckbacher bei einer kleinen Andacht im renovierten Innenraum der Kirche gesegnet. Unter den Augen von Kirchenverwaltung, kirchlichen Diensten, den Mesnern und Ministranten sowie den an den Bauarbeiten beteiligten Firmen wurde das Kreuz mit dem Hahn an der Spitze in einem kleinen Festakt geweiht. Der Gockel, wie er traditionell heißt, ist laut Planer Franz Bartl eine regionale Besonderheit. Auch auf der Engelsberger Kirchturmspitze ist er zu sehen.

Zusammen mit der vergoldeten Kugel, die symbolisch die Erde darstellt, wurde das Kreuz nach oben gebracht, wo bereits alles fertig war, um die Turnbekrönung durch die Firma Wachter vorzunehmen.

In 30 Metern Höhe legte Kirchenpfleger Franz Huber eine Werte- und Dokumentenkapsel in die Weltenkugel hinein. In dieser kleinen Schatulle hatte er viele zeitgeschichtliche Informationen gepackt, um alles für kommende Generationen zu dokumentieren. Mit dabei waren auch die Unterlagen, die bereits in der Kapsel vorgefunden wurden und zwar von der letzten Renovierung der Bennoberger Kirche aus dem Jahr 1974, damals unter der Regie von Pfarrer Matthäus Gschossmann.

Die umfangreichen Renovierungen am Turm und im Innenraum der Filialkirche sind damit nach fünf Jahren zu Ende gegangen. Die Kosten lagen bei rund 940 000 Euro. Die Erneuerung des Dachstuhles war dringend notwendig, da das Gewölbe einzustürzen drohte. Ein Großteil der Kosten wurde von der Erzdiözese München-Freising übernommen. Die Pfarrei stemmte jedoch inklusive der Eigenleistungen etwa 100 000 Euro.

Kleine Arbeiten am Sockel sind noch nötig, die aber zeitnah erledigt werden. Am Donnerstag, 22. Juli, 19 Uhr, findet eine festliche Einweihung zum Patrozinium statt. Mesnerin Anna Niedermaier sagte zu, dass die Kirche natürlich jederzeit von außen besichtigt werden kann. Bei Interesse sperrt sie die Kirche für Besucher auf, allerdings nur mit Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0 86 34/ 87 56.Gundi Gillitz

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