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GEMEINDE-ETAT VERABSCHIEDET

Rekordverdächtiger Haushalt: Gemeinde Engelsberg investiert 6 Millionen Euro

Das Areal des neuen Baugebietes der Gemeinde Engelsberg „am alten Kirchenweg“ ist einer der größten Posten im Haushaltsplan 2021.
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Das Areal des neuen Baugebietes der Gemeinde Engelsberg „am alten Kirchenweg“ ist einer der größten Posten im Haushaltsplan 2021.
  • VonGundi Gillitz
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„Wir haben heuer mächtig was vor“, stimmte Bürgermeister Martin Lackner (CSU) den Engelsberger Gemeinderat ein. Denn in diesem Jahr will die Gemeinde fast sechs Millionen Euro investieren. Der verabschiedete Haushaltsplan hat ein Gesamtvolumen von knapp 13,5 Millionen Euro.

Engelsberg – Lackner hob heraus, dass die Gemeinde fast sechs Millionen Euro investieren werde, und hob Kindergartenneubau, Breitband-Ausbau, Erschließung des neuen Baugebietes und den Wasserleitungsbau als Hauptinvestitionen hervor. Der Schuldenstand steigt zwar, aber die Hebesätze bleiben seit 1994 unverändert. „Das ist ein solider Haushalt“, sagte Lackner.

Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts 2021 betragen laut Kämmerer Johannes Halser 7 210 800 Euro, die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushalts 6 250 200 Euro. Eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich.

Im Verwaltungshaushalt sind 1 150 600 Euro Personalkosten angesetzt, an kalkulatorischen Kosten 417 900 Euro, an internen Verrechnungen 541 700 Euro, der sächliche Verwaltungs- und Betriebsaufwand wird mit 778 600 Euro veranschlagt. Die Steuerkraft bezifferte Halser mit 3 551 387 Euro. Die Einnahmen aus der Grundsteuer A + B betragen 280 000 Euro und an Gewerbesteuer wurden Einnahmen von 1 700 000 Euro angesetzt.

Umlagen von 1,9 Millionen Euro

Aus der Einkommensteuerbeteiligung wird die Gemeinde 1 671 800 Euro erhalten, mit einer Schlüsselzuweisung ist aufgrund der hohen Steuerkraft nicht zu rechnen. Insgesamt muss die Gemeinde Umlagen von insgesamt 1 894 400 Euro zahlen. Es wird eine Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von 507 000 Euro erwartet.

Die größten Einnahmen im Vermögenshaushalt sind zu erwarten aus Förderung Breitbandausbau (1 720 800 Euro), Förderung Kindergartenneubau (792 000 Euro) und der Verkauf von Grundstücken (2 000 000 Euro). Die größten Ausgaben sind für kommunale Gebäude 398 500 Euro, Kindergarten 783 600 Euro, Erschließung und Herstellungskosten Baugebiet 1 613 000 Euro, Breitbandausbau und Antenne 1 976 100 Euro und Wasserversorgung 351 600 Euro. Die Gesamtinvestitionen betragen 5 920 000 Euro.

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Der Schuldenstand betrug zu Jahresbeginn 1 849 284 Euro, bis Jahresende soll er bei 2 172 584 Euro liegen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 795 Euro. An allgemeinen Rücklagen sind 333 345 Euro vorhanden, die Sonderrücklage Entwässerung wird 261 440 Euro zum Jahresende betragen.

Zweiter Bürgermeister Hans Bauer (UBL) sagte, dass der Finanzausschuss bei den Beratungen zum Haushaltsplan „eher konservativ und vorsichtig“ gewesen ist, aber: „Das ist ein guter Haushalt!“ Dritter Bürgermeister Franz Gsinn (FWE) sprach von einem mutigen Zahlenwerk mit rekordverdächtigen Investitionen. „Dies ist ein starkes Signal!“ Für die Gemeinde seien dies zukunftsweisende Investitionen, die „unsere Gemeinde noch attraktiver“ machen. Das Steueraufkommen sei robust und die Senkung der Kreisumlage ein Signal und Vertrauensbeweis. Einstimmig wurde der Haushaltssatzung und dem Finanzplan 2020 bis 2024 zugestimmt.

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