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Region steht geschlossen auf

Von Mühldorf bis Tüßling läuft der zweigleisige Bahnausbau. Die Verantwortlichen in der Region wollen aber eine schnellere Weiterführung des Ausbaus.  Foto  sb
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Von Mühldorf bis Tüßling läuft der zweigleisige Bahnausbau. Die Verantwortlichen in der Region wollen aber eine schnellere Weiterführung des Ausbaus. Foto sb

Mit einer Resolution fordern die betroffenen sechs Landkreise, die Arbeitnehmervertretungen sowie Organisationen und Unternehmen der Wirtschaft in der Region den durchgängigen zweigleisigen, elektrifizierten Bahnausbau einschließlich der Anbindung an das Chemiedreieck und den Bau der Walpertskirchener Spange. Mühldorf - Die Vertreter der Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Ebersberg, Erding, Mühldorf und Traunstein, Arbeitnehmer und Wirtschaft fordern die Bundesregierung in einer Resolution an Bundesverkehrsminister auf, die durchgängige zweigleisig ausbauende und zu elektrifizierende ABS 38 sowie die Walpertskirchener Spange in den "Vordringlichen Bedarf Plus" des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufzunehmen.

"Die Vorplanungen für den Ausbau und Elektrifizierung der ABS 38 zügig anzuschließen und die weiteren Planungsschritte (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, für die der Bund die Finanzierung bereits zugesagt hat) unverzüglich einzuleiten", erklärte Landrat Georg Huber.

In dieser Resolution wird auch gefordert schnelles Baurecht für die ABS 38 und Walpertskirchener Spange zu schaffen. Diese Maßnahmen sollen im Bundeshaushalt finanziell hinterlegt werden.

Aus Sicht der Region ist der durchgängige zweigleisige Ausbau der ABS 38 einschließlich der Stichstrecke nach Burghausen notwenidig, um die Wettbewerbsfähgkeit und die wirtschaftliche Entwicklung in Südostbayern zu ermöglichen. "Wir müssen das Missverhältnis von Wirtschaftskraft und Schieneninfrastruktur in Südostbayern auflösen und investieren, um insbesondere Investitionen der chemischen Industrie nicht zu gefährden. Ebenso soll die Attraktivität des Lebensraums und der Tourismusregion Südostbayern erhöht und die Umwelt entlastet werden", betonte Landrat Huber.

Einen direkten Schienenanschluss von Südostbayern an den Flughafen München über die Walpertskirchener Spange und den Erdinger Ringschluss fordert Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor des Münchner Flughafens.

Die Unterzeichner der Resolution stellen auch fest, dass die Transportkapazitäten auf der Schiene in der Region erschöpft sind. "Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiedreiecks sowie auch des Landkreises Mühldorf erfordert eine leistungsfähige Schienenanbindung als Bindeglied zwischen den Produktionsstätten und den Exporthäfen an Nordsee und Mittelmeer", stellte Huber heraus.

Weitere Vorteile des Ausbaus und der Elektrifizierung sowie dem Bau der Walpertskirchener Spange wäre die Entlastung der Brennerzulaufstrecke München - Kufstein. Die Beseitigung des Flaschenhalses des transeuropäischen Rhein-Donau-Korridors und die bessere Anbindung Südostbayerns an den Flughafen München. "Die Vorhaben liegen im bayerischen, deutschen und europäischen Interesse. Dies muss auch im künftigen Bundesverkehrswegeplan seinen Niederschlag finden", forderte der Mühldorfer Landrat.

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