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Warten auf die Omikron-Welle

Regelmäßig tagt der Krisenstab im Landratsamt Mühldorf – bis jetzt 249 Omikron-Fälle gezählt

Corona-Lage in der Region Mühldorf
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Corona-Lage in der Region Mühldorf

Bereits seit Pandemiebeginn wird in digitalen Lagebesprechungen wöchentlich, je nach Bedarf öfter und kurzfristig, mit den beteiligten Fachstellen im Landratsamt die aktuelle Lage erörtert.

Mühldorf – Die OVB-Heimatzeitungen haben nachgefragt, wie sich der Landkreis gegen eine mögliche Omikron-Welle wappnet.

Die Antworten lieferte Julia Parstorfer von der Pressestelle des Landratsamtes.

Wie geht der Landkreis mit Omikron um?

Seit einigen Wochen bereiten wir uns auf die Omikron-Welle und mögliche Szenarien vor. Dabei stützen wir uns auf die Stellungnahme des Expertenrats der Bundesregierung und stimmen uns intern im Landratsamt sowie mit externen Betreibern der kritischen Infrastruktur ab.

Wie oft passiert das?

Bereits seit Pandemiebeginn wird in digitalen Lagebesprechungen wöchentlich, je nach Bedarf öfter und kurzfristig, mit den beteiligten Fachstellen im Landratsamt wie Gesundheitsamt, Schulamt sowie dem zuständigen Pandemiearzt als Vertreter der niedergelassenen Ärzte und einem Vertreter des Impfzentrums die Lage erörtert und entsprechenden Maßnahmen daraus abgeleitet.

Wer gehört zur Führungsgruppe Katastrophenschutz?

Vor dem Hintergrund der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante finden wöchentlich Videokonferenzen der Führungsgruppe Katstrophenschutz mit den Blaulichtorganisationen wie der Polizei, der Feuerwehr und Hilfsorganisationen, dem Krankenhaus sowie der Bundeswehr statt.

Von den 650 Neuinfektionen dieser Woche sind 246 der Altersgruppe 15 bis 34 Jahren sowie 205 der Altersgruppe von 35 bis 59 Jahren zuzuordnen. In der Gruppe der 5-bis 14-Jährigen wurden 120 neue Fälle bestätigt.Grafik Klinger

Auch das Schulamt, das Gesundheitsamt und die pandemierelevanten Fachstellen des Landratsamts nehmen teil. Je nach Lage werden weitere Beteiligte, wie die Stromversorger, hinzugezogen.

Reichen die bestehenden Pandemiepläne aus?

Die Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Feuerwehr, THW, Hilfsorganisationen sowie die Städte, Märkte und Gemeinden wurden gebeten, Pandemiepläne für ihre Organisationen zu erstellen beziehungsweise zu aktualisieren. Diese Pläne enthalten Szenarien, wie Personalausfälle kompensiert werden können. Auch das „InnKlinikum“ hat in Abstimmung mit dem Landratsamt einen Notfallplan erarbeitet.

+++ Weitere Meldungen aus dem Landkreis Mühldorf +++

Für den Öffentlichen Personennahverkehr wurde mit den Verkehrsbetrieben ein abgestufter Notfallplan erarbeitet, ebenso mit den Entsorgungsbetrieben. Der zuständige Pandemiearzt ist in stetigem Austausch mit den niedergelassenen Ärzten, um mögliche Vertretungsregelungen zu erarbeiten, falls einzelne Arztpraxen wegen Personalmangel schließen müssen.

Das Pandemiegeschehen ist stets dynamisch, sodass die jeweilige Lage immer wieder neu analysiert und die entsprechenden Maßnahmen angepasst werden müssen. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten läuft hier reibungslos.

Bis jetzt 249 Omikron-Fälle im Landkreis festgestellt

Im Landkreis Mühldorf gab es am Freitag 1166 aktive Corona-Fälle. Die Zahl der Verstorbenen beträgt 261. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 558. Im Zeitraum von 7. bis 13. Januar 2022 wurden gesamt 650 neue Corona-Fälle gemeldet. Davon waren 249 Fälle oder 38,31 Prozent der Omikron-Variante zuzuordnen. In 329 Fällen kam es trotz vollständiger Impfung zu einer Infektion.

Die Zahl der Covid-Patienten im „InnKlinikum“ Altötting-Mühldorf stagniert, nach dem leichten Rückgang in den vergangenen Tagen. 30 Covid-19-positive Patienten werden dort versorgt, fünf auf der Intensivstation, vier davon am Beatmungsgerät. Der Hospitalisierungswert im Landkreis Mühldorf stieg auf 8,58 und blieb im Landkreis Altötting bei 9,85.

cl

Im Landkreis wurden bereits 55027 Auffrischungsimpfungen verabreicht.Klinger

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