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JUBILÄUMFEST

Rattenkirchner Kinder auf das Leben vorbereiten: Die Kita wird 30

Die Rattenkirchner KInder feierten mit ihren Betreuerinnen 30. Geburtstag ihres Kindergartens.
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Die Rattenkirchner KInder feierten mit ihren Betreuerinnen 30. Geburtstag ihres Kindergartens.
  • Kirsten Meier
    VonKirsten Meier
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25 Kinder werden noch heute hier betreut. So viel wie vor 30 Jahren, als die Kita St. Anna in Rattenkirchen eröffnet wurde. Ein großes Fest gibt es wegen Corona nicht. Das wird nachgeholt, wenn der Kindergarten-Neubau eingeweiht wird.

-Rattenkirchen – Farbenfrohe Lichtergläser am Eingang, fröhliches Kinderlachen, das durch die Räume hallt und bunt geschmückte Spielzimmer. Das ist der Kindergarten in Rattenkirchen. Seit 30 Jahren werden hier kleine Bürgerinnen und Bürger ab dem dritten Lebensjahr bis zu ihrem Weg in die Grundschule betreut.

Wegen Corona kein großes Fest

Ein Grund zu feiern, doch Corona macht ein großes Jubiläumsfest unmöglich. Die Erzieherinnen und Kinder von ´St. Anna` waren jedoch kreativ und feierten ihr Jubiläum auf eine ganz besondere Art - Coronakonform. Mit einer bunten Gläseraktion, die bis zum Herbst andauern soll, lädt der Kindergarten alle Menschen zum Mitmachen ein. Seit Eröffnung der Einrichtung am 3. September 1991 konnten mehr als 300 Kinder auf ihren Wechsel zur Grundschule vorbereitet werden.

Sandkastenfreundschaften entstanden, die ein Leben lang halten. Einige von ihnen sind heute selbst Mütter und Väter. Als vor 30 Jahren der Kindergarten ´St. Anna` seine Türen öffnete, wurden 24 Kinder betreut. Heute sind es 25 Kinder. Bis der einst leerstehende Pfarrhof umgebaut und sinnvoll für den Rattenkirchner Nachwuchs genutzt werden konnte, wurden die Kinder in Einrichtungen in Reichertsheim, Heldenstein und Schwindegg verteilt. Die erste Leiterin der Einrichtung war damals Andrea Schmischke aus Aschau am Inn. „Ich denke sehr gerne an diese schöne Zeit zurück. Damals waren die Eltern richtig froh, dass ihr Dorf nun endlich einen eigenen Kindergarten bekommt“, erinnert sich Schmischke (53) an die Anfänge. Sie ist heute Erzieherin in Aschau.

Auf die Eltern war immer Verlass

Der Zusammenhalt in Rattenkirchen war großartig. Jeder packte mit an. Auf die Eltern konnte man immer zählen und auch Helfer mussten niemals gesucht werden. Die waren einfach da“, setzt sie fort. Als sie im März 1997 selbst Nachwuchs bekam, trat Karin Nützel aus Rattenkirchen ihre Nachfolge an. Seit Januar 2000 ist Gabriele Oberloher (44) die Leiterin des KiGas. 25 Kinder werden noch heute hier betreut.

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So viel wie vor 30 Jahren. „Wir arbeiten nach dem bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan“, erklärt Oberloher. „Die Kinder sollen hier lernen, wertorientiert und verantwortungsvoll zu handeln, Sprach- und medienkompetent zu werden, sie sollen fragen und forschen können, künstlerisch aktiv sein und vor allem auch stark werden, wozu Bewegung und Gesundheit gehören. Besonders wichtig ist uns vor allem auch, dass sie bestens auf ihren Weg in die Grundschule vorbereitet werden“, setzt sie fort.

Spaß und Freude dürfen nicht fehlen

Spaß und Freude dürfen dabei nicht fehlen. Betreut werden die kleinen Rattenkirchner aktuell von Kindergartenleiterin Gabriele Oberloher, Kinderpflegerin Veronika Schrödl aus Taufkirchen und Jasmin Keller aus Jettenbach, die in der Rattenkirchner Einrichtung ihr einjähriges Sozial Pädagogisches Seminar absolviert (SPS). Sie bedanken sich herzlich bei all ihren Unterstützern, die zum Wohle der Kinder und ihrer Einrichtung beigetragen haben und sich noch immer für sie einsetzen.

Als der Kindergarten vor 30 Jahren eingeweiht wurde, eröffnete der Kirchenchor unter Leitung von Otto Masszi die Feier. Die Kirche ´Maria Himmelfahrt` war voll besetzt mit Kindern, ihren künftigen Erzieherinnen, Familien, Freunden und Menschen aus ihrer Heimat. Im Anschluss folgte eine schöne Feierlichkeit. Der christliche Glaube ist ein sehr wichtiger Bestandteil des ´St. Anna`.

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Deshalb schauen Oberloher, ihr Team und ihre kleinen Schützlinge positiv in die Zukunft und glauben ganz fest daran, dass sie bald alle gemeinsam wieder kräftig feiern können. Wenn nicht zum 30-jährigen Jubiläum, dann vielleicht zur Einweihung des Kindergarten-Neubaus, mit dem hoffentlich bald begonnen wird.

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