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Vor 100 Jahren gegründet

Prediger des Friedens: KSK Schwindegg feiert ihr Jubiläum

Am Kriegerdenkmal legte Schwindeggs KSK-Vorsitzender Alois Fuchs einen Kranz nieder.
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Am Kriegerdenkmal legte Schwindeggs KSK-Vorsitzender Alois Fuchs einen Kranz nieder.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Es war ein großer Festtag für die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Schwindegg. Gemeinsam mit vielen Fahnenabordnungen der Vereine aus Schwindegg und den umliegenden Gemeinden feierte sie ihr 100-jähriges Jubiläum.

Schwindegg – Der Festzug zog von der Bahnhofsgaststätte bis zur Kirche Mariae Himmelfahrt. Die Musikkapelle Schwindegg führte ihn an und während des Gottesdienstes sang der Schwindegger Kirchenchor. Pfarrer Thomas Barenth zog in seiner Predigt einen Vergleich mit einem Spiegel. Er führe einem die harte Realität vor Augen, sagte er. Der Aggressionskrieg Russlands sei nur ein Beispiel.

Für Frieden und Versöhnung eintreten

Pfarrer Barenth ging ein auf die Menschen, die sich vor 100 Jahren zusammengefunden haben, um das Schreckliche miteinander zu teilen und in sich zu finden: Wie war meine Haltung dazu und wie positioniere ich mich heute? Wie trete ich für Frieden und Versöhnung ein? „Ihr haltet der Gesellschaft den Spiegel vor und weist hin auf die vielen Millionen Opfer“, sagte er. Nach der Eucharistiefeier weihte er das Fahnenband für das Gründungsfest.

Schirmherr und Bürgermeister Roland Kamhuber befestigte es an der Fahne und Pfarrer Barenth segnete diese. Vor der Kirche legte Bürgermeister Roland Kamhuber im Namen der Gemeinde am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder und Vorsitzender Alois Fuchs im Namen der KSK. Drei Böllerschüsse begleiteten die Zeremonie.

Angeführt von der Musikkapelle Schwindegg setzte sich der Festzug nach dem Gottesdienst in Richtung Vereinsgaststätte in Bewegung.

In der Vereinsgaststätte, der Bahnhofswirtschaft wurden die Reden gehalten und waren festlich umrahmt von der Musikkapelle Schwindegg. „Eure Kameradschaft hat sich bewährt und es ist euch gelungen, ein lebendiges und wertvolles Vereinsleben zu pflegen“, sagte Kamhuber. Er wies auf ein „nachdenkliches Momentum“ hin, wegen der schwierigen weltpolitischen Lage mit dem Ukraine-Krieg, der nur Opfer brächte – auf beiden Seiten. Er sprach der KSK seinen Dank aus, die sich dem Erhalt eines friedlichen Miteinanders verschrieben habe – zur Wahrung der Freiheit, sowie der Verständigung unter den Menschen.

Ebenso gratulierte Oswald Maier vom Kreisvorstand. „Wir gedenken allen Toten, die durch verantwortungslose Regierungen in sinnlose Kriege gehetzt wurden. Ein Soldat dürfe nur die Gefahren sehen, die den Bürgern und dem Lande drohe. Notwendig sei, dass die Menschheit aus den furchtbaren Erfahrungen lerne und künftig andere Wege finde, um internationale Streitigkeiten zu schlichten. „Soldatenfriedhöfe und Kriegerdenkmäler sind die großen Prediger des Friedens“, so Maier. Alois Fuchs, Vorsitzender der Schwindegger KSK, nahm auf die Festschrift Bezug, die eigens für den Anlass erstellt worden war. In ihr finden sich neben dem Gründungsdatum 14. August 1921 Bilder, Texte und Zeitungsausschnitte zu den geschichtlich wichtigen Daten des Vereins.

Ehrung für verdiente Mitglieder

Abschließend wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Bürgermeister Roland Kamhuber, Oswald Maier vom Kreisvorstand und Vorsitzender Alois Fuchs verliehen ein Ansteckzeichen mit dem Eisernen Kreuz und eine Ehrenurkunde.

Die Geehrten mit Kreisvorstand Oswald Meier (links) und Bürgermeister Roland Kamhuber (zweiter von rechts).

Für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Hermann Folger geehrt. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Josef Obermeier senior, Andreas Schwarzenböck, Ludwig Stettner, Alois Fuchs, Konrad Kohlmeier und Anton Friedrich.

Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Sebastian Drexler, Franz Bauer, Lorenz Bauer, Rudolf Bauer, Johann Dimpflmeier, August Obermeier, Werner Rudolf, Altlandrat Georg Huber und Hermann Mohnkopf.

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