Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


WINTER-SOMMER-SPORT

Pollinger riskieren Steh-Paddel-Tour auf eisbedeckten Flossinger Weiher

Der Traum eines jeden Fotografen: Ungeöhnliche Menschen vor spektakulärer Kulisse. Eingefangen von Rudolf Mayer aus Mühldorf. Mayer
+
Der Traum eines jeden Fotografen: Ungeöhnliche Menschen vor spektakulärer Kulisse. Eingefangen von Rudolf Mayer aus Mühldorf. Mayer
  • Robert Wagner
    vonRobert Wagner
    schließen

Corona bringt die kuriosesten Wintersportarten hervor. So versuchten sich jetzt zwei junge Pollinger als Stehpadler auf dem Flossinger Weiter und wurden dabei zu Eisbrechern. So lange, bis einer ins Wasser fiel.

Flossing – Im Sommer ist es mittlerweile schon nichts Besonderes mehr, das Stepadeln, als Trendsportart „Stand Up Paddling“, kurz SUP genannt.

Noch mehr aus der Kälte: Ein kühles Bad vor dem Tauwetter

Es hat den Flossinger See schon lange erreicht. Bei hochsommerlichen Außentemperaturen und angenehmen 23 Grad im Wasser, gleiten die Paddler mit ihren aufblasbaren Boards über den See.

Winterausflug statt Bachelor-Arbeit

Was man hier jedoch am vergangenen Samstag zu sehen bekam, ließ Fotoreporter Rudolf Mayer sofort seine Kamera zücken.

Zwei junge Männer paddelten bei strahlendem Sonnenschein mit ihren SUP’s auf dem zum Teil noch zugefrorenen See – eine spontane Idee, die Jonas Schuhbeck und Korbinian Baumgartner hatten: „Wir wollen einfach auch mal im Winter mit unseren Boards auf den See“, sagten sich die beiden Freunde, die beide an ihrer Bachelorarbeit schreiben. „Die kann jetzt einfach mal warten“, so Schuhbecks Credo an diesem Tag.

Lesen Sie auch: Eisbaden anfangs lieber im Stehen oder Sitzen

Sie schnappten sich ihre Boards und staunten nicht schlecht, als sie bei doch schon zweistelligen Plusgraden am See noch eine dünne Eisschicht vorfanden. Eine Überraschung, jedoch kein Hindernis.

Sie pumpten die beiden SUP’s auf und ab ging es aufs doch sehr kühle Nass. Nicht etwa mit Neoprenanzügen, sondern mit kurzer Hose und T-Shirt bekleidet. Und ganz ohne Angst, ins Wasser zu fallen. Schließlich hatte man ja auch schon Erfahrung mit dem Eisbaden.

Eis stellte kein Hindernis dar

Dort wo das Wasser noch frei von Eis war, starteten die beiden ihre Tour zur Insel im See. Eine Fahrt, die zu einem besonderen Erlebnis wurde, wie Schubeck erzählt: „ Nachdem wir die ersten Meter noch auf offenem Wasser zurückgelegt hatten, begann die Eisschicht, die wir mühelos durchbrachen.

Der Sturz ins kalte Wasser ist eingepreist: Korbinian Baumgartner (links) und Jonas Schuhbeck als Stehpaddler uf dem Flossinger Weiher.

Beim Schaukeln mit dem Board, bewegte sich auch das umliegende Eis mit und wellte sich wie ein funkelnder Teppich, ein fantastischer Anblick.“ Korbinian Baumgartner beschreibt es so: „Da konnten wir uns so richtig wie Eisbrecher fühlen“.

Aktuelle Artikel zur Corona-Pandemie finden Sie auf unserer OVB-Themenseite.

Den Sturz ins Wasser nahmen die beiden billigend in Kauf, als Korbinian auf der Rückfahrt von der Insel vom Board fiel: „Ich war ja auch nur für einen Augenblick im Wasser und schnell wieder auf dem Board.

Einzig das nasse T-Shirt war auf der weiteren Fahrt unangenehm“, sagt der unfreiwillige Eisbader.

Nur etwas für Abgehärtete

Umso mehr entschädigte sie die Abendstimmung mit der untergehenden Sonne auf der Rückfahrt zum Festland, wo für beide ein unvergesslicher Nachmittag zu Ende ging, von dem sie sagen: „Es war ein traumhaft schöner Frühlingstag an unserem See. Und das „Stand Up Ice Breaking“ können wir nur jedem empfehlen“.

Allerdings, so warnen die beiden eindringlich, sollte man dafür entsprechend abgehärtet sein, am besten durch Eisbaden. Sonst könne es ganz schnell auch gefährlich werden.

Kommentare