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Polizei will weiter Aufklärungsarbeit leisten

Mühldorf. – Im Rahmen der Fahrradsicherheitsaktion der Polizeiinspektion Mühldorf kontrollierten Bereitschaftspolizisten aus München am vergangenen Dienstag Radfahrer.

Dabei verteilten die Beamten auch Merkblätter über die Nutzung von Pedelecs, E-Bikes und E-Scooter und klärten die Verkehrsteilnehmer damit über das richtige Verhalten im Straßenverkehr auf. Einige Fahrradfahrer mussten aufgrund von Verstößen – etwa wegen des Radelns entgegen der vorgegebenen Fahrtrichtung – verwarnt werden. Das teilt die Polizei in einer Pressemeldung mit.

Bei diesen Kontrollen wurde auch eine E-Scooter-Fahrerin aus Mühldorf angetroffen, die schneller als die zugelassenen 20 km/h war. Außerdem konnte die Frau keinen gültigen Versicherungsschutz vorweisen und war ohne die notwendige Plakette unterwegs. Die Fahrerin erwartet eine Anzeige.

Die Polizeiinspektion Mühldorf wird „die Aufklärungs- und Kontrolltätigkeit weiter fortsetzen, um die immer weiter in den Unfallfokus rückenden PedelecFahrer zu überwachen und die Fahrer auf die massiv ansteigenden Unfallzahlen hinzuweisen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Gefahr, mit einem Pedelec tödlich zu verunglücken sei etwa dreimal so hoch, wie mit einem konventionellen Fahrrad.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd seien 2019 insgesamt 13 Fahrradfahrer ums Leben gekommen, davon fünf Pedelec-Fahrer, was einen Anteil von 38,5 Prozent bedeute, obwohl der Anteil an Pedelecs zu normalen Fahrrädern nur bei etwa gut fünf Prozent liege.

Die Polizei ist in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht mit einem Infostand auf dem Bauernmarkt am Freitag, 18. September, vor Ort. Hier können sich die Bürger über die sichere Teilnahme am Verkehr mit E-Bikes und Pedelecs informieren. Außerdem bietet die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium ein Gewinnspiel an.

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