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Initiative Magistrale für Europa

Mehr Europa: Politik und Wirtschaft fordern raschen Ausbau von Bahnstrecke im Kreis Mühldorf

Die Magistrale für Europa mit ihren einzelnen Streckenabschnitten. Darunter sind die Strecken München-Mühldorf und Mühldorf-Freilassing.
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Die Magistrale für Europa mit ihren einzelnen Streckenabschnitten. Darunter sind die Strecken München-Mühldorf und Mühldorf-Freilassing.

Einen raschen Ausbau der europäischen Schienenachse von Paris nach Budapest/Bratislava fordern Politik und Wirtschaft auf der Hauptversammlung der Initiative „Magistrale für Europa“.

Karlsruhe/Mühldorf – Einen raschen Ausbau der europäischen Schienenachse von Paris nach Budapest/Bratislava haben Politik und Wirtschaft auf der Hauptversammlung der Initiative „Magistrale für Europa“ gefordert. Weil auch der Landkreis von diesem Ausbau zwischen Paris und Budapest profitiert, stimmen heimische Politiker in diese Forderung ein.

Engpässe müssen beseitigt werden

„Für uns ist die Magistrale für Europa sehr wichtig, denn die Teilabschnitte München-Mühldorf und Mühldorf-Freilassing sind Bestandteil dieser Magistrale für Europa“, verbindet CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber die regionalen Interessen mit dem Blick auf mehrere Länder. „Damit verbunden sind europäische Gelder, die in den Ausbau der Strecken von München nach Mühldorf und nach Freilassing fliesen.“

Rascher Ausbau hätte auch für den Güterverkehr große Vorteile

Doch nicht nur für den Schienenpersonen-, sondern auch für den Güterverkehr hätte ein rascher Ausbau der große Vorteile, sagt Jean-Marc Hillenberg, Direktor des Schienengüterverkehrskorridor Rhein-Donau: „Die ‚Magistrale für Europa‘ verbindet die Produktionszentren im Osten mit Zielmärkten im Westen.

Zweithöchstes Verkehrsaufkommen in Europa

Das Verkehrsaufkommen auf diesem Korridor ist mit täglich etwa 60 bis 70 Zügen bereits heute das zweithöchste in Europa.“ Aus Sicht des Vorsitzenden ist das Verlagerungspotenzial enorm: „Nach Ausbau der kompletten ,Magistrale für Europa‘ lassen sich jährlich rund 3,5 Millionen Tonnen von der Straße auf die Schiene verlagern. Das entspricht rund 220.000 Lkw-Ladungen.“

Lesen Sie dazu auch: Bahnübergang Allersheim bleibt strittig – Trassenpläne für Bahnausbau in Schwindegg vorgestellt

Im Schienenpersonenverkehr sei mit rund 1,6 Millionen zusätzlichen Reisenden pro Jahr zu rechnen. Die Initiative habe in drei Jahrzehnten große Erfolge erlebt, wie den durchgehenden Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Frankreich. Gerade auf deutscher und österreichischer Seite seien jedoch noch einige Engpässe zu beseitigen.

Im Fokus: Zweigleisiger Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke München-Mühldorf-Freilassing

So müsse das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ohne Verzögerungen fertiggestellt werden. Neben dem Bahnprojekt Ulm-Augsburg sei ein weiteres Projekt der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke München-Mühldorf-Freilassing. Bei diesem Projekt dürfe es keine Verzögerungen geben.

„Marchegger Ast“ elektrifizieren und bis 2030 zweigleisig ausgebauen

Eine weitere dringende Verbesserung der Trasse in Österreich ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur zwischen Wien und Bratislava. Um eine hochwertige Verbindung zu gewährleisten, müsse der „Marchegger Ast“ elektrifiziert und bis 2030 auch zweigleisig ausgebaut werden.

Landrat unterstreicht Wichtigkeit des Bahnübergangs in Heldenstein

Für Landrat Maximilian Heimerl (CSU) wird die Region „Bestandteil der europäischen Schienenachse“. Heimerl lenkt den Blick aber auch auf die Bedürfnisse der Region in diesem europäischen Projekt. „Wir dürfen die Interessen unserer Bürger nicht aus den Augen verlieren. Die Entscheidung für den Bahnübergang in Heldenstein war wichtig und richtig. Auch für den Bahnübergang in Schwindegg müssen wir noch eine Lösung finden.“

Neben dem Bund und dem Land beteiligt sich auch die Europäische Union an den Kosten des zweigleisigen Ausbaus mit Elektrifizierung der ABS38.

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