Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Haager Bauausschuss schafft Gewohnheit ab

Piktogramm gegen Gehweg-Parker

Parken auf dem Bürgersteig soll in der Kirchdorfer Straße in Haag bald Vergangenheit sein.
+
Parken auf dem Bürgersteig soll in der Kirchdorfer Straße in Haag bald Vergangenheit sein.

Haag - Einer Meinung waren die Räte im Bauausschuss des Gemeinderats, gegen das wilde Parken in der Kirchdorfer Straße vorzugehen.

Das Problem sei bekannt, so Bürgermeister Hermann Dumbs. Die Anwohner und Kunden der Kirchdorfer Straße ließen aus Gewohnheit ihre Autos gerne auf den breiten Gehsteigen stehen. Die Ursache liege auch darin, dass die Gemeindeverwaltung nicht konsequent kontrolliert habe. Jetzt werde der Vorgang durch die kommunale Verkehrsüberwachung besser geregelt. Um die Problematik aber zu beheben, schlage die Verwaltung vor, Schilder aufzustellen.

Generell sei es in der Kirchdorfer Straße schwierig, einen Parkplatz von einem Gehweg zu unterscheiden, so Stefan Högenauer (CSU). Man könne auch auf den Asphalt den Hinweis "Gehweg" aufzeichnen. Die Bürger dürften "nicht einfach abgezockt" werden, fand Zweiter Bürgermeister Dr. Winfried Weiß (CSU). Ihr Fehlverhalten habe sich in Jahrzehnten eingeschlichen, so das Abstellen der Autos vor dem Rößler-Haus: "Wir wollen die Bürger nicht ärgern."

Das ist nach Josef Burger (PWG) keine Entschuldigung. Die paar Meter zum Parkplatzzentrum in der Rute könne jeder zu Fuß gehen. Eine weitere Schwierigkeit für die Anwohner besteht nach Drittem Bürgermeister Egon Barlag (Freie Wähler Haag) darin, dass die Anwohner ihre Pkw in den Hinterhöfen, wo sie eigentlich hingehörten, nicht abstellen dürften. Dagegen sprächen sich die Hausbesitzer aus. So wählte der Ausschuss zwischen Schildern und Aufschrift und entschied sich schließlich für ein auf den Gehsteig aufgetragenes "Piktogramm".

xy/Mühldorfer Anzeiger

Kommentare