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Projekt aus Südtirol, Österreich und Bayern

Online-Projekt: Jodeln mit der Flossingerin Monika Baumgartner

Elf Jodlerinnen und Jodler aus vier Ländern werden in der Adventszeit „online“ für Unterhaltung sorgen. Eine von ihnen kommt aus Bayern, genauer gesagt aus Flossing: Monika Baumgartner. Sie ist Teil eines „Online-Kulturprojektes“, das spontan von Markus Prieth aus Südtirol ins Leben gerufen wurde.

Polling/Flossing – Elf Jodlerinnen und Jodler aus vier Ländern werden in der Adventszeit „online“ für Unterhaltung sorgen. Eine von ihnen kommt aus Bayern, genauer gesagt aus Flossing: Monika Baumgartner. Sie ist Teil eines „Online-Kulturprojektes“, das spontan von Markus Prieth aus Südtirol ins Leben gerufen wurde und mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bayern, Südtirol, Österreich und der Schweiz an 33 Terminen in der Adventszeit veranstaltet wird.

Volksmusik schon seit der fünften Klasse

Wie kommt es, dass hier Monika Baumgartner, passionierte Künstlerin und Lehrerin für Mathematik an der Realschule Waldkraiburg, mit von der Partie ist? Wie kam sie eigentlich zum Jodeln und wie kam es, dass ein Südtiroler die Flossingerin zur Teilnahme an diesem „Jodelevent“ einlädt?

Die Sing- und Jodellehrerin Monika Baumgartner ist ab sofort sonntags online zu hören.

„Bei mir fing es mit der Volksmusik schon in jungen Jahren an“, sagt Monika Baumgartner im Gespräch mit der Heimatzeitung. Bereits in der fünften Klasse begann sie gemeinsam mit drei Schulfreundinnen Volksmusik zu singen und zu spielen. Bis zum Abitur blieben die vier zusammen und hatten in dieser Zeit jede Menge Auftritte, von kleinen Feiern bis hin zu Rundfunk und Fernsehen war hier alles dabei.

Im Vordergrund, sagt Monika Baumgartner, stand stets das Singen, das Jodeln war mehr oder weniger eine „Dreingabe“, sozusagen das „Zuckerl“ obendrauf, das ein schönes Lied abrundete. So richtig lernen brauchte sie es nicht, sie hatte schon immer diesen Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme drauf.

Jodeln war wie ein Automatismus

Eine deutliche Trennung, die ihr beim Musikstudium nicht unbedingt zum Vorteil gereichte: „Hier sollte man Brust- und Kopfstimme nahtlos vermischen, da habe ich mich immer schwergetan“. Da war das Jodeln für sie wie ein Automatismus.

Bei Monika Baumgartner ist es der traditionelle Jodler, der in die Volksmusik einfließt. Sie legt Wert darauf, dass Volksmusik nicht gleich volkstümliche Musik ist: „Das, was wir machen, ist nicht ‚Der Blaue Bock‘ und hat auch nichts mit ‚Showbühne‘ zu tun“, betont die passionierte Musikerin, die schon seit Anfang der 90er Jahre auch als Sing- und Jodellehrerin tätig ist. Von 2003 bis 2010 wirkte sie als Referentin für Volksmusik, Volkslied und Jodeln an der Berufsfachschule für Musik in Altötting und ergänzt: „Der traditionelle Jodler ist nicht auf Effekthascherei aus, er führt dich eher in dein Inneres, hat eine kraftvolle und positive Wirkung.“

Traditionelle Jodler werden präsentiert

Die ersten „Gehversuche“ in der länderübergreifenden Jodelszene hatte Monika Baumgartner 2014 beim „Alpenklangrausch-Festival“ in Österreich gemacht. Anschließend lernte sie beim ersten internationalen Jodelfestival den Südtiroler Markus Prieth kennen. Ein Kontakt, der Bestand hat und der dazu führte, dass er sie zu seinem Online-Projekt „Beste Zwischenzeit“ einlud.

Eine Einladung, die Monika Baumgartner gerne annahm und die dazu führte, dass sie nun mit ihrem Beitrag „jodl di“ in der Adventszeit immer sonntags um 18.30 Uhr den wunderschönen alten und traditionellen Jodler präsentiert und ihre Zuhörer zum Mitmachen auffordert, verbunden mit dem Versprechen für „beste Klanglust und Freude“. Hat man einen Beitrag verpasst, gibt es ihn noch eine Woche zum Nachhören.

Alle Termine und

Interpreten sowie den Zugang zu den einzelnen künstlerischen Darbietungen gibt es unter

www.markusprieth.com

Rubriklistenbild: © Wagner

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