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Eintrag ins Goldene Buch

Die schnellste Frau Deutschlands: Sprinterin Alexandra Burghardt nach Tokio verabschiedet

Vor ihrer Abreise nach Tokio trägt sich Sprinterin Alexandra Burghardt ins Goldene Buch der Stadt Töging ein. Voll hinter hier stehen Gerhard Koch, Vorsitzender der Naturfreunde, Vereinsreferentin Kathrin Hummelsberger, Landrat Erwin Schneider, Stephan Mayer, Bürgermeister Tobias Windhorst, Dr. Martin Huber.
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Vor ihrer Abreise nach Tokio trägt sich Sprinterin Alexandra Burghardt ins Goldene Buch der Stadt Töging ein. Voll hinter ihr stehen Gerhard Koch, Vorsitzender der Naturfreunde, Vereinsreferentin Kathrin Hummelsberger, Landrat Erwin Schneider, Stephan Mayer, Bürgermeister Tobias Windhorst, Dr. Martin Huber.
  • Peter Becker
    VonPeter Becker
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Die Olympischen Spiele in Tokio starten am Freitag (23. Juli) mit der Eröffnungsfeier. Bis es für Alexandra Burghardt ernst wird, dauert es noch ein paar Tage. Am 30. Juli geht die Sprinterin zum ersten Mal in Tokio an den Start. Vor ihrer Abreise hat sich die gebürtige Mühldorfer Läuferin noch im Töginger Rathaus ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Töging – Die 27-jährige Sprinterin und Staffelläuferin hatte erst Anfang Juni bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig zweimal Gold geholt: über die Distanz von 200 Metern und beim 100 Meter Sprint sogar mit der persönlichen Bestzeit von 11,14 Sekunden.

Persönliche Bestzeit nochmal verbessert

Dass sie sich das Olympiaticket zurecht ergattert hat, auch wenn ihre stärkste Konkurrentin in Braunschweig nicht dabei war, davon zeigte sich die Tögingerin bei dem Empfang überzeugt: „Ich bin zurzeit in Top-Form und habe erst letzte Woche meine persönliche Bestzeit nochmals verbessert“, sagte Alexandra Burghardt den rund 30 Anwesenden.

Darunter befanden sich neben Bürgermeister Tobias Windhorst auch sein Amtskollege, Altöttings Bürgermeister Stephan Antwerpen, Altöttings Landrat Erwin Schneider sowie Innenstaatssekretär Stephan Mayer und Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber.

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Allesamt beglückwünschten die erfolgreiche Athletin aus der Region für ihren Sieg bei den deutschen Meisterschaften: „Das ist schon etwas Außerordentliches, wenn man die schnellste Frau unter 83 Millionen Deutschen ist“, sagte Stephan Mayer. Landrat Erwin Schneider schenkte angesichts der erreichten Leistungen ein weißes Handtuch des Landkreises Altötting, das ihr den Leistungsdruck in Tokio nehmen soll: „Machen Sie sich nicht zu viel Druck und seien Sie stolz auf das Erreichte!“

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Deutlich mehr Hoffnungen in seine schnellste Bürgerin brachte jedoch Bürgermeister Tobias Windhorst zum Ausdruck, welcher der Vorzeigeathletin eine Deutschlandfahne inklusive Schriftzug der Stadt Töging und ein Sieger-T-Shirt überreichte. „Weil die Sieger ja immer mit einer Fahne eine Ehrenrunde drehen, haben wir das sicherheitshalber schon mal machen lassen“, lachte das Stadtoberhaupt bei der Übergabe.

Von Alexandra Burghardts Chancen waren vor allem die jungen Radler von den Naturfreunden Töging überzeugt, die sich, wie alle Anwesenden, ebenfalls ins goldene Buch der Stadt eintragen durften. „Wie Du siehst, wäre hier noch Platz für einen Eintrag als Olympiasiegerin“, erklärte Tobias Windhorst.

Hoffnungen auf den Finallauf

Am Montag wird das neue Töginger Jugendidol den Flieger nach Japan nehmen und dort noch weiter an seiner guten Form arbeiten. „Die Wettkämpfe finden am 30. und 31. Juli statt“, erklärte Alexandra Burghardt. Dank der zuletzt nochmals verbesserten Form macht sich die Sprinterin, die von 2015 bis 2018 auch schon mit der 4x100 Meter Staffel regelmäßig Gold bei den Deutschen Meisterschaften holte, berechtigte Hoffnungen, zumindest in den Finallauf einziehen zu können. Wenn sie es schafft, die inoffizielle persönliche Bestzeit von voriger Woche nochmals zu unterbieten, um dann unter elf Sekunden zu laufen, sieht es jedenfalls sehr gut für die sympathische Tögingerin aus.

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