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ÖPNV im Landkreis Mühldorf: Ein Konzept auch für den Klimaschutz

Der ÖPNV hat im Landkreis M;ühldorfvielfältige Aufgaben zu bewältigen.  Gevas
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Der ÖPNV hat im Landkreis M;ühldorfvielfältige Aufgaben zu bewältigen. Gevas

Neuer Nahverkehrsplan soll nicht nur Mobilität verbessern, sondern auch die Umwelt entlasten

Mühldorf– Der aktuell bestehende Nahverkehrsplan im Landkreis Mühldorf basiert auf einer Fortschreibung aus dem Jahr 2009, Seither haben sich für den „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV) maßgebliche Randbedingungen jedoch bereits geändert, weitere Änderungen zeichnen sich für die nahe und ferne Zukunft ab,

Neben den allgemeinen Folgen des demographischen Wandels mit rückläufigen Schülerzahlen und einer wachsenden Gruppe älterer Menschen regen sich auch durch geänderte Strukturen im schulischen Bereich neue Anforderungen an den ÖPNV allgemein. Doch auch außerhalb des für den Landkreis Mühldorf so wichtigen Schülerverkehres soll der ÖPNV an Bedeutung für den Landkreis Mühldorf gewinnen, nicht zuletzt als Alternative für Berufspendler zum weiter wachsenden motorisierten Individualverkehr.

Mobilität soll gesichert werden

„Das ÖPNV-Konzept des Landkreises Mühldorf soll neben der Sicherung der Mobilität für Schüler, Jugendliche, Berufstätige und Senioren auch wichtiger Bestandteil des Klimaschutzes im Landkreis Mühldorf werden.

Damit kann auch der Individualverkehr im Landkreis Mühldorf heruntergefahren werden“, erklärte Georg Huber.

Landrat Georg Huber will mit dem ÖPNV-Konzept auch berücksichtigen, dass sich der Landkreis Mühldorf auch als Wohnstandort für Beschäftigte aus dem Verdichtungsraum München zunehmender Beliebtheit erfreut, wodurch sich neue und teilweise hohe Erwartungen an den ÖPNV ergeben.

Kreistag stimmte ohne Gegenstimme für Konzept

Aus diesem Grund hat der Kreistag in diesem Jahr das Zielnetz für den Landkreis Mühldorf einstimmig beschlossen.

Dieses Konzept beinhaltet drei Stufen: 1. Hauptachsen mit Taktverkehr, 2. Ergänzungsachsen mit regelmäßigem Verkehr und eine besondere Flächenerschließung. Ohne Gegenstimme wurde auch das Linienbündlungskonzept beschlossen. Damit soll der Landkreis flächendeckend erschlossen werden.

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Die Verwaltung wurde beauftragt, die Umsetzung des Zielnetzes und die notwendigen finanziellen Mittel für Beratungsleistungen, juristische Begleitung im Rahmen der Vorabbekanntmachungen sowie die Vergabe der Linien in den entsprechenden Haushalt einzuplanen.

Die Umsetzung des ÖPNV-Konzepts erfolgt gestaffelt.

Gespräche mit den Nachbarlandkreisen

Die Vergabe erfolgt nach zeitlicher Versetzung, die sich nach dem Auslaufen der einzelnen Konzessionen richtet.

Die Verwaltung wurde auch beauftragt, mit allen Nachbarlandkreisen bezüglich der notwendigen landkreisüberschreitenden Linien Gespräche zu führen.

Die Linie Haag-Mühldorf wurde vom Kreistag bereits beschlossen. Der derzeitige Konzessionsinhaber der Linie hat vor der Veröffentlichung der Vorabbekanntmachung bei der Genehmigungsbehörde einen eigenwirtschaftlichen Antrag unter Beibehaltung des bisherigen Fahrangebots gestellt.

Ebenfalls mit 42:0 Stimmen wurde das Zielnetz um die Achse Wasserburg-Bahnhof – Albaching-Rechtmehring-Haag-Dorfen-Bahnhof in der zweiten Stufe erweitert und im Nahverkehrsplan eingearbeitet, wenn von den betroffenen Nachbarlandkreisen Rosenheim und Erding eingewilligt wird.

Seit dem Jahr 2013 diskutiert der Landkreis Mühldorf dieses ÖPNV-Gesamtkonzept. Die Kosten für die Umsetzung des Konzepts wurden von den Planern mit 4,2 Millionen Euro veranschlagt.

Ohne Förderung durch den Freistaat Bayern und ohne die Erlöse aus dem Fahrtgeld der Benützer.

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