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Dieselspur zwischen Polling und Mühldorf: Das war die Ursache

Großräumig wurde von der Polizei und der Feuerwehr rund um den Stadtberg abgesperrt, nachdem ein 40-Tonner auf der Ölspur ins Schleudern gekommen war.
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Großräumig wurde von der Polizei und der Feuerwehr rund um den Stadtberg abgesperrt, nachdem ein 40-Tonner auf der Dieselspur ins Schleudern gekommen war.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Eine kilometerlange Dieselspur zog am Mittwoch (23. November) zur Mittagsstunde ein Lastwagen von Polling bis zum Mühldorfer Stadtberg. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten mit Hochdruck daran, den Kraftstoff zu binden und zu beseitigen.

Update, Mittwoch, 23. November, 16.03 Uhr: Ein technischer Defekt war es, der die kilometerlange Dieselspur zwischen Polling und Mühldorf verursacht hatte. Wie es im Polizeibericht heißt, wurde die Dieselspur gegen 11 Uhr bei der Polizeiinspektion Mühldorf gemeldet. Ein Lkw, der sich auf einer Schulungsfahrt im Bereich zwischen Polling und Mühldorf befand, hatte circa 100 Liter Diesel aufgrund des technischen Defekts verloren. „Hierdurch kam es zu beträchtlichen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet, da unter anderem der Mühldorfer Stadtberg durch die Feuerwehr komplett gesperrt werden musste“, so die Polizei weiter.

Die Freiwillige Feuerwehr Mühldorf am Inn, der örtliche Bauhof sowie die örtlich zuständige Straßenmeisterei Ampfing waren für die Reinigungsarbeiten vor Ort, welche sich über mehrere Stunden hinzogen. Das Landratsamt Mühldorf wurde hinsichtlich möglicher Umweltgefahren informiert.

Dieselspur sorgt für unfreiwillige Rutschpartie

Erstmeldung, Mittwoch, 23. November, 12 Uhr: Es ist eine einzige gefährliche Rutschpartie, die sich da seit 11.45 Uhr am Mittwoch im Altstadtbereich von Mühldorf aufgetan hat. Denn ein Lastwagen mit Anhänger hatte jede Menge Diesel-Kraftstoff verloren und einen hartnäckigen Schmierfilm auf der Straße hinterlassen. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Mühldorf, Martin Strasser, mitteilt, habe der Lastwagen wohl bereits von Polling kommend aus bislang unbekannten Gründen Dieselkraftstoff verloren. Das hatte zur Folge, dass auf dem Stadtberg ein 40-Tonner auf dem Schmierfilm zum Schleudern kam. Der Lastwagen stellte sich quer und konnte erst seine Fahrt fortsetzen, nachdem genügend Bindemittel auf die Straße gestreut worden war.

Da waren einige Säcke Bindemittel nötig: Von Polling bis zum Mühldorfer Stadtberg zog sich die Dieselspur. Die Feuerwehren hatten viel zu tun, um den Kraftstoff zu binden
Fleißige Hilfskräfte bei der Arbeit. In der Mühlenstraße war der LKW schließlich zum Stehen gekommen.

Diesel verteilt sich über fünf Kilometer

Der Schmierfilm verteilte sich dann Richtung Mühldorf auf der Trostberger Straße, zog sich dann über die Innbrücke und entlang der ehemaligen B 12 bis ortseinwärts Richtung Amtsgericht. Auch am Stadtberg verlor der Lkw, der mit Anhänger unterwegs war, noch jede Menge Diesel, bevor er - am Ende des Stadtberges angekommen - rechts abbog und auf Höhe der Erlöserkirche zum Stehen kam.

Auf dem Stadtberg hat es gestaubt. Bei knapp 14 Prozent Gefälle arbeiteten die Feuerwehrleute besonders sorgfältig, um den Schmierfilm zu beseitigen.

Viele Säcke Bindemittel notwendig

Feuerwehren aus Altmühldorf, Mühldorf und Polling waren seit Mittag pausenlos im Einsatz, um die Straßen zu sperren: „Das ist wichtig, damit der Ölfilm nicht durch andere Verkehrsteilnehmer weiter verteilt wird“, erklärt Strasser, während er via Funk mit einem Feuerwehrkollegen eine solche Situation am Kollerkreisel, an der AOK-Geschäftsstelle, diskutiert. Einige Säcke Öl-Bindemittel haben die Einsatzkräfte verteilt, um den Kraftstoff schließlich zu binden und, auch mit Hilfe von Kehrmaschinen des Straßenbaulastträgers, entsprechend aufzusammeln.

Keine Gefährdung der Umwelt ersichtlich

Nach Einschätzung von Kommandant Martin Strasser herrschte zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer größeren Verunreinigung der Umgebung. Die Polizei war zur Aufnahme vor Ort und nahm die Personalien des Lastwagenfahrers sowie Angaben zum Hergang des Dieselverlustes auf. Von offizieller Seite gibt es dazu aber noch keine Informationen.

Jede Menge Bindemittel mussten auf dem Stadtberg verteilt werden.

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