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Bezirksvorsitzende planen mehr Windräder

ÖDP nimmt die 10-H-Regel und den Trinkwasser-Schutz auf ihre Agenda

Die Vorstandsmitglieder des ÖDP-Bezirksverbandes Annemarie Zaunseder und Bernhard Sutter stammen beide aus der Inn-Salzach Region.
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Die Vorstandsmitglieder des ÖDP-Bezirksverbandes Annemarie Zaunseder und Bernhard Sutter stammen beide aus der Inn-Salzach Region.

Auf dem Parteitag der ÖDP in Karlsfeld votierte eine deutliche Mehrheit für die Abschaffung der 10-H-Regel. Die zwei Mitglieder des ÖDP-Bezirksvorstandes im Bezirk Oberbayern, Annemarie Zaunseder und Berhard Suttner sprechen über den Bau von Windrädern in ihren Landkreisen Altötting und Mühldorf.

Karlsfeld/Mühldorf/Altötting – Mit Annemarie Zaunseder für den Landkreis Altötting und Bernhard Suttner für Mühldorf stammen zwei Personen des neu gewählten ÖDP-Bezirksvorstandes im Bezirk Oberbayern aus der Region Inn-Salzach. Die 10-H-Regel zu kippen und das Trinkwasser zu schützen, das steht bei beiden ÖDP-Politikern auf der Agenda.

Abschaffung der 10-H-Regel

Der Parteitag votierte in Karlsfeld mit klarer Mehrheit für die Abschaffung der 10-H-Regel beim Bau von Windrädern, die aus der Sicht der ÖDP eine „willkürliche und klare Energiewende-Verhinderungs-Methode der CSU-Staatsregierung darstellt“. „Regionale Planungsverbände in Oberbayern sind aufgefordert, Vorrang-Flächen für den Ausbau der Windkraft auszuweisen“, so der Beschluss der ÖDP Oberbayern.

Keine Windräder in Mühldorf oder Altötting

Zaunseder, Kreisrätin aus Altötting und Suttner, der im vergangenen Jahr zur Bundestagswahl als Direktkandidat im Stimmkreis Altötting für die ÖDP antrat, stellten verwundert fest, dass es in den Landkreisen Altötting und Mühldorf kein einziges Windrad gibt. „Die Bedingungen für Windenergie sind im Norden bekanntlich besser und trotzdem gibt es Möglichkeiten, die aufgrund der engstirnigen 10-H-Regelung zunichtegemacht werden“, so Suttner.

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Besorgt äußerten sich Zaunseder und Suttner auch über aktuelle Vorhaben, die eine Gefahr für das Trink- und Grundwasser in den Landkreisen darstellen: „Tiefenwasser in Weiding für ein kommerzielles Unternehmen in der Gemeinde Polling, Nasskiesabbau in Tüßling, Mühldorf und Haag am Inn – hört endlich auf unser Trinkwasser zu gefährden und es an den Meistbietenden zu verscherbeln“, ärgerte sich Suttner. re/MG