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Obertaufkirchen: Hebfeier für neue Kinderkrippe

Fein gemacht: Die Kleinen der „Kinderwelt St. Martin“ bringen den Firstbaum für ihr neues Gebäude.
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Fein gemacht: Die Kleinen der „Kinderwelt St. Martin“ bringen den Firstbaum für ihr neues Gebäude.

Die Mädchen und Buben der Kinderwelt St. Martin spielten die Hauptrolle beim Richtfest der neuen Kinderkrippe. Sie brachten den mit Schleifen geschmückten Dachfirst für ihre neue Kinderkrippe zurück. Er war nach altem Brauch „entwendet“ worden.

Obertaufkirchen –Die Mädchen und Buben der Kinderwelt St. Martin spielten die Hauptrolle beim Richtfest. Sie brachten den Dachfirst für ihre neue Kinderkrippe. Er war nach altem Brauch „entwendet“ worden.

Über eine Kette am Kran befestigt, schwebte er bis auf das Dach. Die Zimmerin Jennifer Thun sprach den Richtspruch von oben im Dachstuhl: „Ein Kinderlachen froh und rein soll immer hier zu hören sein.“

Ein Glas wurde auf der Erde zerschmettert, um den Bau in Anwesenheit von Pfarrer Jozo Karlic zu segnen. Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue) erklärte: „Investitionen für unsere Kinder sind Investitionen für die Zukunft. Eine familienfreundliche Gemeinde ist auch eine mit Zukunft.“ Gemeinderäte, Eltern, Architekt Josef Utzinger, Bauleiter Martin Krüger und die Handwerker der Firmen Brenninger, Rigam sowie Utzinger fanden sich zur Feier ein.

Den Neubau der Kinderkrippe hatte der Gemeinderat im Frühjahr 2019 beschlossen. Auf dem Grundstück neben der jetzigen Kinderkrippe fand im April dieses Jahres der Spatenstich statt.

Ausreichend Platz für viel Bewegung

Die neue, barrierefreie Kinderkrippe ist dreigruppig. Sie hat eine klare Raumstruktur. Das Gebäude ist in konventioneller Massivbauweise und teilunterkellert gebaut. Das Gebäude besitzt eine Nutzfläche von 765 Quadratmetern. Zu den drei Gruppenräumen gehört jeweils ein Schlafraum. Spielflure schaffen Platz für eine ausreichende Bewegung.

Die Mittagsverpflegung und der Mehrzweckraum befinden sich im ersten Stock. Räume für die Krippenleitung sowie der Wartebereich für die Eltern liegen im Erdgeschoss. Ein Durchgang verbindet den bestehenden Kindergarten mit dem Neubau.

Das neue Gebäude wird an das Wärmenetz des Biomasseheizwerks Straß angeschlossen und der bestehende Hackschnitzelkessel wird durch einen leistungsfähigeren ersetzt.

Die prognostizierten Baukosten für die neue Kinderkrippe belaufen sich auf 2,68 Millionen Euro. Dazu hat die Regierung von Oberbayern einen Zuschuss von 1,81 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Gemeinde verbliebe damit ein Eigenanteil von 870 000 Euro.

Die neue Krippe soll bis zum Beginn des Kindergartenjahres 2021/22 bezugsfertig sein. sn

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