Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Obertaufkirchen/ Dorfen: A94 – Mahnfeuer und stiller Protest

Autos und LKW fahren bei Dorfen über die Autobahn A94.
+
Archiv-Bild: Autos und LKW fahren bei Dorfen über die Autobahn A94.
  • Nicole Sutherland
    vonNicole Sutherland
    schließen

Anlässlich des Jahrestages der Eröffnung der A94, haben die Lärmgeschädigten der A94 mit einem Mahnfeuer und Fackeln auf ihre Situation aufmerksam gemacht. 100 Personen waren aufgrund der Corona-Situation vom Landratsamt Erding zugelassen worden und die kamen auch.

Obertaufkirchen/ Dorfen – In Eck bei Dorfen war zwischen 19.30 Uhr und 21 Uhr das Mahnfeuer und die Fackeln von der Autobahn aus sichtbar. Ein Schild mit der Aufschrift „Wort halten, Herr Söder!“ wurde beleuchtet und erinnerte an die Zusagen, die Ministerpräsident Dr. Markus Söder im Januar gegeben hatte.

Anwohner sind vom Lärm geplagt

Nachdem die Situation, unter anderem durch das Tempolimit und das coronabedingt geringere Verkehrsaufkommen, zunächst entschärft worden war, steigt der Leidensdruck der Anwohner links und rechts der Autobahn wieder an. Sie sind dafür, dass das Tempolimit wieder eingeführt wird, wenn auch das Ziel ein anderes ist. „Es ist ein Teil der Lösung, aber nicht der Durchbruch“, sagt Josef Platschka und fügt an, „jedes langsamere Fahrzeug ist leiser.“ Das erklärte Ziel der Lärmgeschädigten sind nach wie vor Lärmschutzwände und leisere Beläge. „Bei Lärmmessungen sind die Übergänge auf den Brücken herausgeschnitten worden, obwohl gerade sie den meisten Lärm verursachen“, sagt Isolde Freundl.

Die Anwohner wollen die Lärmschutzwände bekommen, die im Planfeststellungsverfahren von 2009 zugesagt worden waren. Ebenfalls war festgelegt worden, dass Überschussmassen wieder verwendet werden. Das sei auch nicht geschehen, erklärt Freundl. „Die Änderungen wurden aufgeteilt in viele kleine Tekturpläne, sodass wir keine Möglichkeit hatten, etwas zu unternehmen.“

Die Anwohner sind besorgt, weil das Verkehrsaufkommen, das prognostiziert worden ist, noch nicht erreicht wurde. „Das heißt, es wird noch lauter werden“, befürchtet Isolde Freundl und mit ihr die Protest-Beteiligten. Daher sollen mit dem Mahnfeuer die Politiker daran erinnert werden, dass endlich etwas unternommen wird.

Kommentare