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Planungen laufen auf Hochtouren

„Es wird a bisserl anders“: Adventszauber statt Weihnachtsgarten in Neumarkt-St. Veit

Der Weihnachtsgarten im Krabbegarten erfreute sich vor Corona stets großer Beliebtheit.
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Der Weihnachtsgarten im Krabbegarten erfreute sich vor Corona stets großer Beliebtheit.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Die Planungen laufen auf Hochtouren: Nachdem der Weihnachtsgarten coronabedingt zweimal ausfallen musste, soll es heuer wieder einen Weihnachtsmarkt in Neumarkt-St. Veit geben - ein „bisserl anders“ halt.

Neumarkt-St. Veit - Keinen Weihnachtsgarten im Krabbegarten, sondern einen „Adventszauber am Brunnen“ direkt am Stadtplatz soll es dieses Jahr in Neumarkt-St. Veit geben. Und wenn die Budenbetreiber mitmachen, sogar an zwei Wochenenden im Dezember.

Ernüchterungwährend der Planung

Der Weihnachtsgarten im Krabbegarten, umrahmt von den dichten Bäumen, mit den heimeligen Hütten, dem Duft von Glühwein und Zimtsternen sowie dem bunten Angebot der Fieranten lockte jedes Jahr viele Besucher in die Rottstadt. Er zählte zu den schönsten Weihnachtsmärkten im Landkreis. Corona hat ihn dann ausgebremst, doch in diesem Jahr soll wieder Vorfreude auf das Weihnachtsfest geweckt werden.

Planungen laufen auf Hochtouren

Bei der Verkehrs- und Werbegemeinschaft sind die Planungen bereits vor geraumer Zeit angelaufen. Das Ergebnis war aber ernüchternd: Die Nachfrage der Aussteller war, vorsichtig ausgedrückt, überschaubar. Michael Lächele, einer der Organisatoren der Weihnachtsveranstaltung der Werbegemeinschaft, sagt, dass nur knapp die Hälfte der Weihnachtshütten belegt gewesen wären. Zahlreiche Marktstandler waren wegen Corona verunsichert, ob der Weihnachtsgarten überhaupt stattfinden kann.

Sie hatten Sorge, dass sie womöglich am Ende auf ihren Waren sitzenbleiben. Den Weihnachtsgarten mit nur wenigen Anbietern im Krabbegarten zu machen, hätte aber „zu hohe Kosten verursacht“.

Bürgermeister Erwin Baumgartner ergänzt, dass die Stromversorgung im Krabbegarten durch die Beleuchtungen und die Heizlüfter nur sehr aufwendig sicherzustellen ist. Da stelle sich in der aktuellen Situation auch die Frage, ob das zeitgemäß sei.

Positive Resonanz bei Hüttenbetreibern

Daher wurde gemeinsam überlegt und die Idee geboren, einen kleinen Weihnachtsmarkt am neuen Stadtplatz zu schaffen. „Das hat den Vorteil, dass wir da keine Installationen benötigen. Wir können die versenkbaren Stromkästen nützen“, argumentiert Michael Lächele. Und der neue Stadtplatz bekommt auch gleich weihnachtliches Flair. Heuer soll daher am zweiten und dritten Adventswochenende vom 2. bis 4. Dezember und am 9. und 10. Dezember ein „Adventszauber am Brunnen“ direkt am Stadtplatz stattfinden.

Ein Plan, der auch bei den Hüttenbetreibern auf positive Resonanz stieß. Für den ersten Termin sind die Weihnachtsbuden bereits gut belegt, verrät Lächele. Das habe eine erste Infoveranstaltung ergeben. Der zweite Termin sei aber noch nicht in trockenen Tüchern. Hier können sich noch Vereine oder Fieranten anmelden. Anmeldungen und Informationen bei Bettina Hartel unter Telefon 0 86 39/ 70 78 22 oder E-Mail: werbering-nsv@gmx.de.

Praktische Stromkästen

Die Stadt wird die Buden aufstellen, und der Bauhof hat bereits einen Plan, wie sie angeordnet sein sollen: Sie werden rund um den oberen und den unteren Brunnen sowie auf Höhe der Bäckerei Windhager aufgestellt werden.

Sowohl für die Verkehrs- und Werbegemeinschaft ist aber klar, dass „der Weihnachtsgarten nicht gestorben ist“, wie es Michael Lächele betont. „Es wird halt in diesem Jahr a bisserl anders“, ergänzt Bürgermeister Baumgartner.

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