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Gemeinde stimmt zu

Neues Vereinsheim für den TSV Buchbach wird teilweise von einem Bierbrauer gebaut

Der TSV Buchbach möchte ein neues Vereinsheim bauen. An den bestehenden Kabinentrakt (Bild) solle angebaut werden.
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Der TSV Buchbach möchte ein neues Vereinsheim bauen. An den bestehenden Kabinentrakt (Bild) solle angebaut werden.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Das zukünftige 7,5 mal 12,5 Meter große Vereinsheim soll auf zwei Geschoßen Platz für rund 140 Personen bieten.

Buchbach – Der TSV Buchbach möchte ein neues Sportheim bauen. Zum einen braucht der Verein mehr Stauraum, um seine Gerätschaften sicher und geschützt einlagern zu können.

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Zum anderen fasst, laut dem TSV-Vorsitzenden Anton Maier, das aktuelle Sportheim gerade mal 30 bis 40 Zuschauer. Das ist deutlich zu wenig für einen Fußball-Regionalligisten, bei dessen Heimspielen zwischen 500 und 1000 Zuschauer kommen.

Toilettentrakt ist geplant

Die Planungen des TSV sehen vor, dass an den bestehenden Kabinentrakt, ein neuer Toilettentrakt in Richtung Wertstoffhof angebaut werden soll. Dann folgt das 7,5 mal 12,5 Meter große Vereinsheim, das auf zwei Geschoßen Platz für jeweils 60 bis 70 Personen bieten soll. „Damit holen wir die Zuschauer nach dem Spiel nach innen“, sagt Anton Maier. Ein- und Ausgänge seien ebenfalls so konzipiert und nach Osten ausgerichtet, das die Anwohner nicht lärmgeplagt sein werden, freut sich Anton Maier in einem Gespräch mit den OVB Heimatzeitungen.

Das neue Vereinsheim, das auch nur als solches genutzt werden soll, wird maßgeblich von der Erdinger Weißbierbrauerei finanziert, es soll „Erdinger Weißbierhütte“ heißen und auch so aussehen. Das bedeutet, der Verein muss lediglich den Toilettentrakt bauen, für die Weißbierhütte wird nur ein Fundament benötigt.

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Das jetzige Vereinsheim soll in eine TSV-Geschäftsstelle umfunktioniert werden. „Wir brauchen einen vernünftigen Bereich für die Verwaltung des Vereins“, sagt TSV-Vorsitzender Maier. Deshalb standen bei der Sitzung des Marktgemeinderates der Antrag auf Erweiterung der Toilettenanlagen sowie der Bau eines Vereinsheimes auf der Tagesordnung. Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) sagte, dass die Bauverwaltung die Unterlagen geprüft und festgestellt habe, dass der Toilettentrakt im Freistellungsverfahren durchgewunken werden kann, da er sich an die Vorgaben des Bebauungsplanes hält. Beim Vereinsheim sehe es anders aus, da dort ein Flachdach eingezeichnet, im Bebauungsplan aber ein Satteldach vorgesehen sei. Karl-Heinz Kammerer (CSU/FWB) klärt auf, dass auch hier ein Satteldach vorgesehen ist und nur in der ersten Variante ein Flachdach angedacht gewesen ist.

Einwang berichtete weiter, dass das Landratsamt den Entwurf des Vereinsheimes mittrage, allerdings explizit das TSV-Nutzungskonzept von der Zustimmung ausgenommen habe, da dies Änderungen im Bebauungsplan nötig mache. Der TSV-Vorsitzende Maier versicherte jedoch, dass das Vereinsheim auch nur als Vereinsheim genutzt werde. Sprich für Vereinssitzungen und Ähnliches. Partys, Discoabende oder externe Veranstaltungen seien nicht vorgesehen, versichert er gegenüber den OVB Heimatzeitungen.

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Sonja Thalmeier (Grüne/Unabhängige) sprach ein anderes Problem an: Bei dem Eingabeplan fehlten drei Nachbarunterschriften, obwohl es sogar eine Infoveranstaltung des TSV Buchbach gegeben habe. Dazu sagte Anton Maier, dass die fehlenden Unterschriften von der Kirchenstiftung und einer Erbengemeinschaft seien. Die dritte Unterschrift fehle, weil der Anlieger bisher noch nicht angetroffen werden konnte. Als alle Fragen geklärt waren, befürwortete der Marktgemeinderat die Pläne des TSV Buchbach einstimmig.

Förderung vom Sportverband

Dazu kam auch die Zusage für einen Zuschuss, den der TSV für den Bau eines Sportgeräteschuppens beantragt hat. Dieser soll etwa 278  000 Euro kosten. Einwang führte aus, dass der BLSV den Bau mit einer 25-prozentigen Förderung unterstütze. Die Förderrichtlinien der Marktgemeinde für Vereine sehen einen Investitionszuschuss in Höhe von maximal 20 Prozent der förderfähigen Kosten vor. Deshalb gab der Marktgemeinderat grünes Licht für einen Investitionszuschuss in Höhe von etwa 11 650 Euro.

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