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Eröffnung im Herbst geplant

Neues Caritas-Zentrum –Wie in Mühldorf alle Fachdienste unter einem Dach vereint werden sollen

Der Bau hat begonnen, im Herbst soll er bezogen werden: An der Münchener Straße 52 entsteht das neue Caritas-Zentrum.
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Der Bau hat begonnen, im Herbst soll er bezogen werden: An der Münchener Straße 52 entsteht das neue Caritas-Zentrum.
  • Christa Latta
    VonChrista Latta
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„Das neue Zentrum wird es uns ermöglichen, unsere Arbeit zukunftsfähig und unter dem Aspekt der Inklusion auszubauen“, so Alexandra Bohn, Kreisgeschäftsführerin der Caritas.

Mühldorf – Das alte Caritas-Zentrum am Kirchenplatz in der Mühldorf Altstadt ist in die Jahre gekommen.

Mit dem bereits begonnen Neubau an der Münchener Straße soll für Mitarbeiter und Klienten vieles anders und auch besser werden.

„Wir haben uns an alter Stelle viele Jahre sehr wohl gefühlt, mussten in letzter Zeit aber immer wieder feststellen, dass es nicht mehr zeitgemäß ist – zu verwinkelt, zu wenig und zu klein, nicht barrierefrei und keine Parkplätze“, zählt Alexandra Bohn, Kreisgeschäftsführerin der Caritas, die Nachteile auf. In den gegebenen Räumlichkeiten sei eine Weiterentwicklung oder eine Ausweitung der Angebote nicht mehr möglich. Einfach, weil der Platz fehlt.

„Wie ein Wink des Schicksals ergab sich die Chance, in einem neu errichteten Gebäude an der Münchener Straße 52 als Mieter einzuziehen und das Haus auf die modernen Bedürfnisse eines sozialen Zentrums auszurichten“, so Bohn. Hier sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Grundsteinlegung fand im September 2021 statt.

Künftig barrierefrei und mit Parkplätzen

„Das neue Zentrum wird es uns ermöglichen, unsere Arbeit zukunftsfähig und unter dem Aspekt der Inklusion auszubauen“, so Bohn. „Wir werden damit in der Lage sein, neue Projekte zu verwirklichen wie zum Beispiel eine Tagespflege und ein Tagescafé, und es können größere Veranstaltungen oder Gruppen organisiert werden. Auch für externe Akteure sollen die Räume mietbar sein.“

Durch die Möglichkeit, künftig alle Fachdienste und Angebote von bislang drei Standorten am Kirchenplatz unter einem Dach zu vereinen, erhofft sich die Caritas Synergieeffekte für die Klienten und eine daraus resultierende bedarfsgerechte Versorgung. „Wir können dann unterschiedlichste Angebote in einem Haus bieten und sind für die Menschen im Landkreis auf allen Ebenen und bei allen Problemfeldern ein kompetenter Ansprechpartner“, betont sie. „Ein Angebot, das in dieser Breite in der sozialen Landschaft seinesgleichen sucht.“

Die Bedingungen für die soziale Arbeit hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Finanzierung der einzelnen Dienste werde nicht einfacher, die gesellschaftlichen Herausforderungen seien für alle Akteure spürbar.

Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die steigende Inflation sorgten dafür, dass die Dienste der Caritas gefragter und notwendiger denn je seien, der Bedarf steige laufend an, die Anfragen würden mehr.

Um in diesem Spagat weiterhin sinnvolle und bürgernahe soziale Dienstleistungen anbieten zu können, sieht es die Caritas als ihre Aufgabe, ressourcenschonend zu wirtschaften.

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„Es ist unsere Vision, mit einem neuen, modernen und zukunftsfähigen Caritas-Zentrum in der Kreisstadt einen offenen und lebendigen Ort der Begegnung zu schaffen und unserem Anspruch ,Nah. Am Nächsten‘ gerecht zu werden“, fasst Alexandra Bohn zusammen. Die Eröffnung des neuen Caritas-Zentrums ist für Herbst geplant.

Das bietet das neue Caritas-Zentrum für Besucher und Mitarbeiter

Folgende Fachdienste werden im neuen Gebäude an der Münchener Straße untergebracht sein: Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche; Fachambulanz für Suchtkranke; soziale Dienste mit allgemeiner sozialer Beratung; Schuldner- und Insolvenzberatung; Migrationsberatung; zentrale Rückkehrberatung für Flüchtlinge; Gemeindecaritas und das Projekt Büchermaus. Dazu zwei neue Angebote: Demenzsensible Tagespflege mit 20 Plätzen und ein Tagescafé auch als Treffpunkt für die Bevölkerung im Wohngebiet. Außerdem Geschäftsführung und Verwaltung für alle Fachdienste.

„Die Mitarbeitenden waren von Anfang an in die Planung des Zentrums mit einbezogen“, so Jutta Mooshuber, Assistentin der Geschäftsführung. „Es gab gemeinsame Workshops mit dem Architekten, Wünsche und Anregungen wurden nach Möglichkeit umgesetzt.“ Insgesamt werde es Arbeitsplätze für rund 40 Mitarbeitende geben. Dabei werde ein modernes Bürokonzept ohne feste Büros, mit einer Kombination aus mobiler Arbeit und Präsenz umgesetzt. Das komplette zweite Obergeschoss werde ausschließlich für Beratung vorgesehen, mit Beratungsbüros und zwei Gruppenräumen.

Für Besucher, die mit dem Auto kommen, stehen sieben Stellplätze bereit, für die Mitarbeiter eine Tiefgarage.

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