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VERWALTUNG MUSS STANDORTE PRÜFEN

Neuer Bauhof in Buchbach: Erst werden passende Grundstücke gecheckt

Das aktuelle Bauhofgebäude: Zumindest war es in der Nachbarschaft möglich, vernünftige Räume für die Bauhofmitarbeiter zu schaffen, sodass die Marktgemeinde beim Neubau des Bauhofes keinen so großen Handlungsdruck hat.
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Das aktuelle Bauhofgebäude: Zumindest war es in der Nachbarschaft möglich, vernünftige Räume für die Bauhofmitarbeiter zu schaffen, sodass die Marktgemeinde beim Neubau des Bauhofes keinen so großen Handlungsdruck hat.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Wie geht es mit dem Bauhof weiter? Derr Marktgemeinderat hatte sich für einen eigenständigen Bauhof ausgesprochen. Die Befürworter konnten gute Gründe anführen, die ein interkommunales Projekt mit der Nachbargemeinde Schwindegg verhinderten. Jetzt muss ein passendes Grundstück gefunden werden.

Buchbach –  Wie geht es mit dem Bauhof weiter? Klar ist, dass sich der Marktgemeinderat mehrheitlich für einen eigenständigen Bauhof ausgesprochen hat. Die Befürworter konnten gute und nachvollziehbare Gründe anführen, die ein interkommunales Projekt mit der Nachbargemeinde Schwindegg verhinderten.

Klar ist aber auch, dass die Bauhofmitarbeiter nicht in dem bestehenden Bauhofgebäude bleiben können. Die baulichen Mängel, die sich in den vergangenen Jahren summiert hatten, gaben schließlich den Ausschlag dafür, nach einer neuen Lösung zu suchen.

Alternative Standorte gegenüber stellen

Der Arbeitskreis Bauhof, der sich gebildet hatte, um die Vor- und Nachteile eines eigenständigen Bauhofes beziehungsweise eines gemeinsamen Bauhofes mit der Gemeinde Schwindegg auszuloten, hatte als Standort das Grundstück neben dem Wertstoffhof vorgeschlagen. Das ist bereits im Besitz der Marktgemeinde.

Projekt Bauhofneubau soll nicht zeitlich verzögert werden

Der Marktgemeinderat hat sich in der Februar-Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Verwaltung mögliche Alternativstandorte suchen sowie die Vor- und Nachteile der Standorte gegenüberstellen soll. Joachim Schöngut (Grüne/Unabhängige) hatte vorher zu bedenken gegeben, dass es bei allen Standorten Für und Wider gebe.

Bei anderen Standorten habe die Marktgemeinde aber den Nachteil, dass „ihr der Grund nicht gehört“. Das bedeutet für ihn, dass es deutlich länger dauern wird, bis das Projekt Bauhofneubau umgesetzt werden kann.

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Daher wollte Karl-Heinz Kammerer (CSU/FWB) von Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) wissen, wann der Neubau geplant sei. Einwang legte sich insofern fest, dass er sagte, 2022/23 hätte er angedacht. In dem Zusammenhang gab Salih Akyildiz (CSU/FWB) zu bedenken, dass man nicht zu lange warten dürfe, da sonst die Baupreise wieder anziehen könnten.

Bauhofmitarbeiter haben jetzt vernünftige Aufenthaltsmöglichkeit

Bürgermeister Einwang informierte zudem, dass man bei der Realisierung des neuen Bauhofes „keinen Handlungsdruck hat“. Die Verwaltung hat es geschafft, die „baulichen Missstände übergangsweise zu lösen“.

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Da das benachbarte Haus ebenfalls der Marktgemeinde gehört, hat man dort ein Büro, einen Aufenthaltsraum und einen Sanitärbereich geschaffen, sodass die Mitarbeiter des Bauhofes hier erst einmal vernünftig unterkommen können.

Zudem betonte er, dass man – in Rücksprache mit den Bauhofmitarbeitern – an einer zukunftsfähigen Lösung interessiert sei.

Soll der Arbeitskreis bestehen bleiben

Bereits in der Januar-Sitzung stellte sich die Frage, ob der Arbeitskreis Bauhof weiter bestehen bleiben soll, um die Arbeit der Verwaltung zu begleiten. Schließlich haben die Mitglieder des Arbeitskreises gezeigt, dass ihre Fachkompetenz nicht zu unterschätzen ist. Das Thema wurde an den Bauauschuss weitergereicht, der, nach Auskunft von Bürgermeister Thomas Einwang, erst einmal keine Notwendigkeit sah, dass der Arbeitskreis weiter bestehen bleibt.

Aufgrund der aktuellen Coronaregeln dürfe er sich derzeit eh nicht treffen, so Einwang. Zudem gebe es derzeit keine Dinge zu besprechen. Einwang schloss aber nicht aus, dass sich ein Arbeitskreis wieder zusammenfindet, wenn das Thema Bauhof weiter gediehen ist. Jetzt muss erst einmal die Gemeindeverwaltung die Vor- und Nachteile anderer passender Grundstücke zusammensuchen.

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