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Neue Mobilfunkanlage

Die Mobilfunkanlageauf dem Schlauchturm der Töginger Feuerwehr soll erneuert werden. Der Stadtrat stimmte über einen entsprechenden Antrag ab.  reu
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Die Mobilfunkanlageauf dem Schlauchturm der Töginger Feuerwehr soll erneuert werden. Der Stadtrat stimmte über einen entsprechenden Antrag ab. reu

Die Technik der Mobilfunkanlage auf dem Schlauchturm des Töginger Feuerwehrhauses soll komplett erneuert werden. Vier neue Antennen sollen installiert werden, ein Teil der Anlage aber soll ins Gebäudeinnere wandern. Der Töginger Stadtrat stimmte über den Renovierungsvorschlag ab.

Töging – Mit Antennen, Schaltkästen, Kabeln und Richtfunkanlagen ist die bisherige Mobilfunkanlage auf dem Schlauchturm des Töginger Feuerwehrhauses überfrachtet. „Das Schlimmste daran ist, dass viele der bisherigen Anlagen überhaupt nicht mehr in Betrieb sind!“, erklärte der Schatzmeister der Töginger Wehr, Tobias Dietrichsbrucker, bei der letzten Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag. So stammt ein großer Teil der aktuellen Installationen von einem Anbieter, den es längst nicht mehr gibt.

Deswegen wurden diese Anlagenteile auch seit Längerem nicht mehr gewartet. Mit dem Stadtratsbeschluss wurde jetzt ein Bauplan angenommen, wodurch die komplette Technik erneuert werden soll. Ein Zeitpunkt für die Installation der neuen Geräte steht aber noch nicht fest.

Nur noch auf der Außenseite

8400 Euro Miete pro Jahr erhielt die Stadt Töging bisher von den verschiedenen Netzbetreibern. Der erst vor wenigen Wochen ins Amt des Ersten Kassiers gewählte Dietrichsbrucker hat sich daher des Themas angenommen und einen gemeinsamen Renovierungsvorschlag aller drei Netzbetreiber eingeholt.

Demzufolge sollen sämtliche bisherigen Anlagen inklusive der veralteten Umschaltstationen im Inneren des Turms nun abgebaut werden und anschließend vier neue Antennen installiert werden. Der Rest der Anlagen, die bisher großteils auch außen am Turm angebracht sind, wandern nach dem vorliegenden Bauplan dann ins Gebäudeinnere, wodurch sich die Innenhöhe des Schlauchturms geringfügig verringert.

Weil sich aber die Anzahl der Antennen verdoppelt und diese dann obendrein noch zwei Meter höher über den Turm hinausragen sollen, bezeichnete Stadtrat Stefan Grünfelder die Lösung als „saugrob“ und votierte als Einziger gegen diesen Antrag. Immerhin werden aber durch die neue Anlage nur noch die Antennen auf der Außenseite des Gebäudes zu sehen sein.

Außerdem garantiert diese Renovierung, dass dort zukunftssichere Geräte, anstatt der teils über 20 Jahre alten Bauteile installiert werden. Somit könnte beispielsweise eine Umstellung auf das sogenannte 5G-Netz zur gegebenen Zeit dann einfacher erfolgen. Wie Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst bemerkte, dürfte sich auch die Netzabdeckung in Töging, die seiner Meinung nach sowieso schon gut sei, durch die Modernisierung weiter verbessern. „Ich bin mir sicher, dass die Netzbetreiber schon wissen, wie sie die Einschränkungen beim Umbau gering halten werden“, sagte das Stadtoberhaupt auf Nachfrage.

Nicht zuletzt erhofft sich die Feuerwehr, dass die direkte Strahlungsbelastung für die Anwohner und die Feuerwehr durch die neue Anlage sinkt, da die Sender weiter oben angebracht werden. Auch geht Feuerwehr-Schatzmeister Dietrichsbrucker davon aus, dass die neuen Mietverträge mit den Netzbetreibern sogar etwas höher ausfallen könnten.

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