Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Landkreis will zu einem befriedigendem ÖPNV-Angebot kommen

Nahverkehrsplan fortschreiben

Mühldorf - Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Landkreis stand in der letzten Sitzung des Umweltausschusses auf der Tagesordnung.

Die Firma Gevas hatte dazu das derzeitige Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) untersucht und die vorhandenen Schwachstellen aufgelistet. Der bestehende Nahverkehrsplan orientiert sich inhaltlich an der im Jahr 1998 herausgegebenen Leitlinie zur Nahverkehrsplanung in Bayern.

Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass im Landkreis überwiegend die Grenzwerte der Leitlinie eingehalten werden, aber in einigen Gemeinden entsprechende Mängel festzustellen sind. "Wir wollen die festgestellten Mängel beheben und auch die kommenden Aufgaben, die bei der Einführung der Mittelschulen entstehen, mit einarbeiten", erklärte der Landrat.

Das bereits bestehende Schienenangebot soll besser mit den Bustakten verbunden werden. Der Gutachter sieht auch Bedarf bei der Anbindung von Ampfing an Waldkraiburg und bei der Verbesserung der Busanbindung von Haag nach Dorfen und von Haag nach München sowie von Neumarkt nach Passau.

In den Städten Mühldorf und Waldkraiburg soll der Stadtbus ausgebaut werden. Für eine zusätzliche Buslinie von Mühldorf über Mettenheim bis Oberbergkirchen sprach sich der Gutachter ebenfalls aus. Zukünftig wird es wechselseitige Beförderungsmöglichkeiten zwischen den Hauptschulen des Landkreises geben müssen, um die Aufgaben der Mittelschule zu bewältigen.

Der bisher fast nicht stattfindende ÖPNV an Sams- und Sonntagen wurde ebenfalls angesprochen. Die Möglichkeiten eines Anrufsammeltaxis sollten dabei geprüft werden. Landrat Georg Huber will mit den Gemeinden über die Umsetzung des Gutachtens sprechen. sb

Kommentare