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Nachruf

Trauer um Michael Irl aus Taufkirchen

Michael Irl
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Michael Irl
  • VonMarianne Fill
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Der Lebensweg von Michael Irl hinterlässt viele Spuren in seiner geliebten Familie, aber auch in der Öffentlichkeit.

Taufkirchen – Begonnen hat sein Lebensweg am 28. Januar 1947 auf dem Zantlhof in der damaligen Gemeinde Zeiling. Mit acht Geschwistern wuchs er auf dem elterlichen Hof auf und besuchte die Schulen in Taufkirchen und Waldkraiburg. Den Weg zur damaligen Mittelschule legte er täglich mit dem Radl zurück, Schulbusse gab es noch nicht. Nach dieser Zeit besuchte er das Polytechnikum in München, studierte im Bereich Bauwesen und legte erfolgreich die Prüfungen zum Bauingenieur ab. Zwei Jahre Wehrdienst in Brannenburg folgten, bevor er im Ingenieur-Büro Hauptmann in Rosenheim tätig war. 1972 wechselte er als Bauleiter ins Bauunternehmen Mittermaier nach Ampfing bevor er sich schließlich im Jahr 1986 selbstständig machte. Viele große Bauten tragen seine Handschrift. Bis zu seiner Erkrankung war er auch im Rentenalter noch aktiv in der Baubranche.

Ein glücklicher Lebensabschnitt begann 1972 mit der Heirat mit Anneliese Ober. Die Kinder Alexandra und Florian machten dieses Glück im Eigenheim am Ederberg komplett. Die Enkel Dominik, Andreas, Matthias und Daniel waren sein besonderer Stolz und er widmete ihnen sehr viel Freizeit.

Beim TSV Taufkirchen war er acht Jahre als Zweiter Vorsitzender und anschließend 18 Jahre als Vorsitzender vorbildlich und mit viel Ehrgeiz dabei. Zum Dank wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch die KSK verliert mit seinem Tod einen Reservisten, der als Kassenprüfer jahrzehntelang bei Gründungsfesten im Festausschuss tätig war.

Der Verstorbene liebte das Leben mit all seinen Herausforderungen, er war immer ein guter Ratgeber und Vermittler, immer hilfsbereit und optimistisch. Bergwandern, Skifahren und Radeln begleiteten sein Leben und hielten ihn fit. Als er vor einem Jahr die entscheidende Diagnose einer schweren Krebserkrankung erhielt, war Irl noch sehr positiv eingestellt. Die Krankheit war aber stärker und so kam der Tod nach schweren letzten Wochen letztendlich als Erlöser und er konnte im Kreise seiner Familie den letzten Weg gehen. (fim)

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