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Langjähriger Leiter des Beruflichen Schulzentrums verstorben

Schock über Tod von Mühldorfer Vordenker: Ludwig Ecker war Lehrer mit Leib und Seele

Ludwig Ecker wurde in Marienberg zu Grabe getragen.
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Ludwig Ecker wurde in Marienberg zu Grabe getragen.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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18 Jahre stand Ludwig Ecker an der Spitze des Beruflichen Schulzentrums in Mühldorf. Er hat die Berufsschule I, die Berufsfachschule für Altenpflege, Ernährung und Versorgung für Kinder- und Sozialpflege geprägt wie kein Zweiter. Für den Chef des BSZ in Mühldorf standen die Schüler immer im Mittelpunkt. Für Ludwig Ecker war das keine Floskel, sondern wurde täglich im Schulalltag umgesetzt.

Mühldorf – Ludwig Ecker ist mit 72 Jahren überraschend verstorben. Der diplomierte Handelslehrer war 33 Jahre als Lehrer und Chef des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Mühldorf aktiv. Er führte erfolgreich die Berufsschule I, die Berufsfachschulen für Altenpflege, Ernährung und Versorgung für Kinder- und Sozialpflege.

Ecker hat das BSZ geprägt wie keine Zweiter

1995 übernahm er die Leitung des BSZ in Mühldorf und hat diese Schule geprägt, wie kein Zweiter. Der verstorbene Oberstudiendirektor stand für viele und arbeitsreiche Jahre, deren Höhepunkt war sicherlich der Gewinn des Wettbewerbs“Innovationspreis innere Schulentwicklung“, bei das BSZ als beste Berufsschule in Bayern vom Kultusminister besonders ausgezeichnet wurde,

Die Gründung von Bayerns erster und einziger Staatlicher Berufsfachschule für Altenpflege war ein Meilenstein auf dem Weg zu einem zukunftsorientierten und krisenbeständigen beruflichen Bildungsangebot, den Ludwig Ecker mit der ihm eigenen Beharrlichkeit ging.

Für den Chef des BSZ in Mühldorf standen die Schüler immer im Mittelpunkt. Für Ludwig Ecker war das keine Floskel, sondern wurde täglich im Schulalltag umgesetzt. Neben der beruflichen Qualifikation verstand es Ludwig Ecker, auch die Menschenbildung breiten Raum zu geben. Die Schüler dankten es ihrem Schulleiter mit den Worten der ehemaligen Schülersprecherin Eva Luginger: „Wir alle haben ihn sehr geschätzt“.

Der Mühldorfer war ein experimentierfreudiger und innovativer Schulleiter, der es verstand, den Lehrern Handlungsspielraum unter minimalen formalen Vorgaben einzuräumen. Logische Konsequenz dieser Führungsstruktur war die Öffnung der Schule für die Teilnahme an vielen erfolgreichen Modellversuchen und Projekten.

Hochkompetenter der Bildungsregion

Bei seiner Verabschiedung würdigte ihn die damalige Regierungsvizepräsidentin Maria Els als Kraft- und Kompetenzzentrum der Mühldorfer Schule.

Ludwig Ecker war für den damaligen Landrat Georg Huber ein hochkompetenter Partner bei der Schaffung der Bildungsregion Mühldorf. Den Oberstudiendirektor zeichnete auch aus, dass er seinen Schulstandort hervorragen und mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit verteidigt hat. Dabei blieb er immer der Partner seiner Schüler und Lehrer.

„Dass wir dieses regionale Bildungsangebot im Landkreis Mühldorf halten und sogar ausbauen konnten, ist untrennbar mit dem Namen Ludwig Ecker verbunden“, sagte Mühldorfs langjähriger Bürgermeister Günther Knoblauch.

Ludwig Ecker engagierte sich in seinem Ruhestand ehrenamtlich beim Lions-Club Mühldorf-Waldkraiburg. Er führte den Club auch ein Jahr als Präsident. Um Ludwig Ecker trauert seine Frau Marianne, Verwandte und Freunde.

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