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Nachruf

Matthias Gruber aus Oberneukirchen im Alter von 97 Jahren verstorben

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Nur zwei Tage nach seinem 97. Geburtstag starb Matthias Gruber aus Oberneukirchen unerwartet.

Oberneukirchen – Seine Lebensdevise „Immer füreinander da sein“ war für ihn sehr wichtig und erfüllte ihn bis zum letzten Tag. Er konnte umsorgt von seiner Ehefrau und den Kindern zu Hause leben und den Weg ins ewige Leben antreten.

Begonnen hat dieses lange Leben 1924 auf dem Steiglehnerhof, dort wuchs er mit fünf Geschwistern auf und besuchte die Volksschule in seinem Heimatort. Bereits mit 18 Jahren wurde er 1942 an die Front gerufen. Kurz nach Kriegsende wurde er aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen und konnte heimkehren.

Es folgten Abschlüsse an der Winterschule und der landwirtschaftlichen Meisterschule. Er übernahm den elterlichen Hof und führte ihn mit großem Engagement und Können.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Er war immer allem Neuen gegenüber aufgeschlossen, weshalb er seinen Hof stets modernisierte. Das Familienglück begann für den „Stahllener Hias“ mit der Heirat mit Therese Schrankl aus Oberdorf, die Kinder Matthias, Thomas, Rita und Monika machten es komplett. Nach seiner aktiven Zeit als Bauer mit Leib und Seele übergaben die Eheleute ihren Hof an Tochter Rita.

Aber auch als Austragler übernahm er noch viele wichtige Aufgaben, bis er sich mit zunehmenden Alter und nachlassender Gesundheit immer mehr zurückzog. Ein Augenleiden seit Anfang der 90er-Jahre erschwerte ihm zunehmend das Lesen. So stillte er seinen Wissensdurst durch Radioreportagen. Stürze und Knochenbrüche in den vergangenen Jahren schränkten ihn immer mehr ein.

Eine wichtige Station in seinem Leben war die Priesterweihe seines Sohnes Thomas 1995 in Rom. Besondere Freude hatte er, wenn ihn seine acht Enkel besuchten.

Der Verstorbene war Gründungsmitglied des Trachtenvereins Almröserl, wo er als fleißiger Theaterspieler sehr beliebt war. Auch der Seniorenclub und die KSK schätzten ihr Mitglied. Der Trauergottesdienst fand auf dem Dorfplatz vor der Kirche statt, zelebriert wurde er von seinem Sohn Thomas, Pfarrer Hans Speckbacher und Pastorialreferent Stefan Durner.fim

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