Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nachruf

Josef Niedermaier im Alter von 83 Jahren in Engelsberg verstorben

Josef Niedermaier
+
Josef Niedermaier

Groß war die Anteilnahme bei der Beerdigung von Josef Niedermaier, der im Alter von 83 Jahren, nach kurzer Krankheit auf seinem Obermoier-Hof in Bennober, verstorben ist.

Engelsberg – Der Trauergottesdienst wurde von Pfarrer Hans Speckbacher, Pfarrer Elmar Heß, Gemeindereferentin Marianne Meisinger und Pastoralreferent Nathanael Hell zelebriert. Pfarrer Speckbacher ließ in seiner Traueransprache das Leben des Verstorbenen Revue passieren. Dieser wurde am 25. September 1938, als drittes Kind der Eheleute Josef und Elisabeth Niedermaier in Bennoberg geboren. Zusammen mit zwei älteren Schwestern und zwei jüngeren Brüdern wuchs er auf der elterlichen Landwirtschaft auf. Er ging sieben Jahre in Mauerberg zur Schule, anschließend besuchte er die Landwirtschaftsschule in Mühldorf.

1960 lernte er Anni Schwarz aus Oberneukirchen kennen und lieben. Sie heiraten im Mai 1965. Aus der glücklichen Ehe gingen die Kinder Walter, Anneliese, Ingrid und Rosmarie hervor. Im Laufe der Jahre kamen 13 Enkelkinder und zwei Urenkel dazu, die ihm viel Freude bereiteten.

1970 übernahm der nun Verstorbene mit seiner Frau den Obermoierhof, den er mit Leidenschaft bewirtschaftete, ehe 1988 der Hof an Tochter Ingrid übergeben wurde.

Feuerwehrler mit Leidenschaft

„Sepp“ Niedermaier war ein engagierter Mensch, dem Ehrenamt und Hilfsbereitschaft und ein freundliches Wort viel bedeuteten. In jungen Jahren engagierte er sich als Skilehrer beim TuS Engelsberg. Der Engelsberger war Mitglied in fast allen Engelsberger Vereinen. Dem Pfarrgemeinderat gehörte er eine Wahlperiode an. Auch politisch engagierte er sich für seine Heimatgemeinde Engelsberg. Von 1978 bis 1984 und von 1990 bis 1998 war er Mitglied des Gemeinderates, außerdem von 1972 bis 1978 Ortssprecher der ehemaligen Gemeinde Eiting.

34 Jahre lang engagierte sich Josef Niedermaier beim Privatbrandunterstützungsverein als Obmann, davon zwölf Jahre als Vorsitzender. Er war Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Von 1964 bis 1976 war er Kommandant der Feuerwehr Eiting und nach der Zusammenlegung der beiden Feuerwehren von 1976 bis 1988, Kommandant der Feuerwehr Engelsberg.

Beim Bau des neuen Feuerwehrhauses arbeitete er mit. Nach seiner aktiven Laufbahn wurde er zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Engelsberg ernannt. 21 Jahre lang war er Kreisbrandmeister der Inspektion Traunstein und auch hier wurde er zum Ehrenkreisbrandmeister ernannt.

Vereine erweisen ihm letzte Ehre

Seit September 2008 war der nun Verstorbene mit Engagement als Mesner der Pfarrkirche Sankt Andreas tätig. Die Feier der Wiedereröffnung der Bennoberger Kirche nach der Renovierung 2020/21 bedeutete ihm sehr viel.

Groß war die Freude, als er mit seiner Anni 2015 die Goldene Hochzeit im Kreise seiner großen Familie in der Bennoberger Kirche feiern konnte. Regelmäßig nahm er am Rentner-Stammtisch teil. Wann immer es ging, war er mit seiner Frau mit dem E-Bike unterwegs. Die beiden gingen beinahe täglich spazieren und pflegten enge Nachbarschaftskontakte mit Monika Flammensböck und der Familie Kirner.

Sein Engagement, seine ruhige, freundliche Art kam bei den Würdigungen verschiedener Trauerredner zur Geltung. Viele Fahnenabordnungen, Ortsvereine, aber auch umliegende Feuerwehren erwiesen ihm die letzte Ehre. Auch die Andreasbläser verabschiedeten ihn musikalisch.

Weitere Nachrufe finden Sie hier.

„Sepp“ Niedermaier hinterlässt eine große Lücke nicht nur in seiner Familie, sondern auch in ganz Engelsberg.

Mehr zum Thema

Kommentare