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Nachruf

Bauer mit Leib und Seele: Johann Mayerhofer stirbt im Alter von 69 Jahren in Engelsberg

Johann Mayerhofer
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Johann Mayerhofer

Der allseits beliebte Bauer Johann Mayerhofer wurde, begleitet von fünf Fahnenabordnungen, in Engelsberg zu Grabe getragen. Nach 69 Jahren verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit. Pfarrer Hans Speckbacher zelebrierte mit Pastoralreferent Nathanael Hell den Trauergottesdienst.

Engelsberg – Die große Trauergemeinde, die sich in der Pfarrkirche in Engelsberg versammelte, um dem im Alter von 69 Jahren verstorbenen Johann Mayerhofer das letzte Geleit zu geben, zeugte von der Beliebtheit des Feichtner Hans, wie er genannt wurde. Den Trauergottesdienst zelebrierte Pfarrer Hans Speckbacher mit Pastoralreferent Nathanael Hell, der auch die Trauerrede hielt und auf das Leben von Hans Mayerhofer zurückblickte.

Bauer mit Leib und Seele

Johann Mayerhofer kam am 7. Januar 1953 in Feichten, damals Gemeinde Eiting, zur Welt. Er wuchs mit zwei Schwestern auf. Seine dritte Schwester verstarb schon im Kindesalter. Die Schule besuchte Johann Mayerhofer in Engelsberg. Schon bald stellte sich heraus, dass er Bauer werden wollte. Er ging auf die landwirtschaftliche Berufsschule in Garching und die Winterschule in Mühldorf. Früh musste der nun Verstorbene in der Landwirtschaft mitanpacken, da sein Vater schwer krank war. Er war mit Leib und Seele Bauer, beklagte sich nie über die viele Arbeit und war auch so immer zufrieden.

Zwei Töchter und drei Enkel

1982 heiratete er Maria Pycherer aus Heiligkreuz. Die zwei Töchter Monika und Brigitte bereicherten das Eheglück. Sein ganzer Stolz waren die drei Enkel. Wenn es seine Zeit erlaubte, unternahm er viel mit ihnen. Gerne gingen sie gemeinsam Fahrradfahren. Hans war ein geselliger Mensch und ein treues Mitglied in vielen Ortsvereinen.

Fünf Fahnenabordnungen waren an seinem Grab vertreten. Viele Jahre war Hans Mayerhofer Jagdvorsitzender der Jagdgenossenschaft Eiting. Der Kirchgang war ihm sehr wichtig. Kaum ein Sonntag verging, ohne dass er die Sonntagsmesse besuchte. Er war ein gutmütiger Kerl, wie ihn Pastoralreferent Hell in seiner Predigt bezeichnete. Alle mochten ihn. Im Januar machte sich bei ihm eine seltene unheilbare Krankheit bemerkbar. In seinem Zuhause verbrachte er seine letzten Tage. Er verstarb friedlich. Seine letzte Ruhestätte fand er nun im Familiengrab am Engelsberger Pfarrfriedhof. MG

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