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Nachruf

Johann Bibinger aus Grafengars ist im Alter von 88 Jahren verstorben

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  • VonMarianne Fill
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Das Dorf Grafengars war für Johann Baptist Bibinger 92 Jahre lang Heimat. Der Limoarhof war sein Geburtstort und jetzt, auch als seine Kräfte immer mehr nachließen, sein Sterbeort, wie er es sich immer gewünscht hatte.

Grafengars – Am 5. März 1933 erblickte Johann Bibinger auf dem elterlichen Hof das Licht der Welt, wuchs dort mit seiner Schwester auf und besuchte die Volksschule. Um den elterlichen Hof mitten in Grafengars später als Bauer zu bewirtschaften, holte er sich das Rüstzeug daheim. 1963 trat er mit Susanne Maria Fraitzl aus Unterreit an den Traualtar, das Familienglück wurde mit der Geburt von Tochter Susi vervollständigt. Dieses Glück währte aber nur 15 Jahre, im Januar 1978 riss der Tod der Ehefrau und Mutter eine große Lücke in das Familienglück.

Im Jahr 1986 erbaute er sich ein Austragshaus gegenüber und lebte dort, in den letzten Jahre begleitet von seiner Lebensgefährtin Marianne. Der „Limoar Baptist“ liebte den Wald, Blumen und Tiere und traf sich gerne mit seinen Schafkopffreunden zu gemütlichen Kartenspielrunden. Er war zeitleben ein Vereinsmensch. So war er Gründungsmitglied beim Gartenbauverein und des ESV Grafengars. Besonders für die Stockschützen hatte er ein offenes Ohr. So stellte er den Grund für den Bau von Asphaltbahnen zur Verfügung, er war viele Jahr selbst ein überzeugter Eisschütz. In den letzten Jahren war er durch eine Gehbehinderung etwas eingeschränkt, er unternahm dennoch gerne Ausflugsfahrten in die Bergwelt.

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Die Fahnenabordnungen der KSK und der Feuerwehr nahmen Abschied am offenen Grab von ihrem geschätzten Mitglied und würdigten ihn mit Nachrufen. Auch die Fahne des Schützenvereins Drei Rosen senkte sich am offenen Grab. Pfarrer Alois Stautner hielt den Trauergottesdienst bevor die Urne auf dem Gottesacker neben seiner Ehefrau bestattet wurde.

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