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Nachruf

Augustin Drexler aus Pettenham mit 87 Jahren verstorben

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Augustin Drexler

Die Glocken der St.-Valentins-Kirche Pettenham begleiteten den gebürtigen Pettenhamer auf seiner letzten Fahrt durch seinen Heimatort zum Gottesacker.

Taufkirchen - Für Augustin Drexler war der Lebensweg zu Ende, er starb mit 87 Jahren überraschend nach einem Sturz nach nur ein paar Tagen Krankenhausaufenthalt. Steinig war der Lebensweg schon in den letzten Jahren, als Knieoperationen und Knochenbrüche sein Leben einschränkten.

So war schon in dieser Zeit der Satz „wenns net Zeit is zum sterbn, muaßt wieder werdn“ oft zu hören. Sein starker Lebenswille schenkte ihm noch vier Jahre. Dieses lange Leben begann am 6. April 1934 in Grünthal, aufgewachsen ist er mit seiner Mutter auf dem Großmoierhof in Pettenham bei seinem Onkel.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Nach der Schulzeit holte er sich das Rüstzeug für einen tüchtigen Bauern zuhause bei seinem Onkel, der ihm auch später den Hof vererbte.

Im Jahr 1965 holte er sich Resi Binder vom Hundberg als seine Frau auf den Hof, die Geburt der Töchter Anita und Helga und Sohn Sepp vervollständigten das Eheglück. Gemeinsam bewirtschafteten sie den Hof, der immer wieder bis zur Übergabe an Sohn Sepp modernisiert wurde. Das Austraglerleben genoss der Verstorbene, er liebte Rundfahrten mit seinem „Papamobil“, wie er sein mobiles Gefährt nannte.

Verkaufsmessen und Ausstellungen waren immer ein beliebtes Ziel, aber auch Stippvisiten in den Wäldern waren bis zum Schluss angesagt. Ein besonderes Anliegen war in den letzten Jahren die Restaurierung des alten Kirchturmuhrwerkes in der Pettenhamer Kirche. Es fehlten nur einige Tage bis zur endgültigen Fertigstellung, anhand von Bildern konnte er sich aber im Krankenhaus noch vergewissern, dass dieser Wunsch mit der von ihm noch gestifteten Vitrine abgeschlossen wurde.

Als Mitglied der Feuerwehr und des Georgivereins, sowie als Gründungsmitglied der Spielhahnschützen war er immer gern gesehen und geschätzt. Die Fahnenabordnungen begleiteten ihn gemeinsam mit einer Bläsergruppe nach dem Trauergottesdienst, der auch am Friedhof gefeiert wurde, zur letzten Ruhestätte. (fim)

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