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Nachruf

Alfred Geier im Alter von 82 Jahren verstorben

Alfred Geier
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Alfred Geier

Der Verstorbene findet am Grafengarser Friedhof seine letzte Ruhe. Die Vorsitzenden des Eisschützenvereins Grafengars und der KSK Jettenbach sprachen ehrende Worte am Grab.

Jettenbach — Dekan Ulrich Bednara verglich das Abschiednehmen mit dem Wegfahren eines Zuges, die Vergänglichkeit des Lebens auch mit der Tierwelt. Eine Fabel nahm er zum Beispiel mit den Tieren und Pflanzen des Waldes. Das Leben ist Entwicklung, sagte die Rose, meist immer nur Mühsal und Arbeit.

Auch andere Tiere gaben zu, dass das Leben nur ein Kampf ist. Aber das Leben ist auch Aufbruch in die Ewigkeit. Wir müssen mit unseren Unzulänglichkeiten als Menschen zurechtkommen. Glauben heißt, Vertrauen auf Gott, der uns heimholen wird in sein Reich.

Der Verstorbene wurde am 3. März 1940 im Sudetenland geboren. Nach der Vertreibung fanden die Eltern von Fred eine Wohnung in Moosach bei Grafing. Seine Schul- und Lehrzeit verbrachte er in Moosach.

Nach der Militärzeit arbeitete Alfred bei der Firma Zündapp in München und brachte es mit viel Fleiß und Einfühlungsvermögen zum Gruppenleiter. Hier lernte er auch seine spätere Frau Maria kennen. Die Hochzeit fand am 31. Mai 1972 statt.

Bedingt durch die schwere Krankheit des „Wenerl-Vaters“ – der Schwiegervater des Verstorbenen – zogen die Eheleute nach Grafengars, um der Mutter in der Landwirtschaft beizustehen. Alfred pendelte lange Jahre von Grafengars nach München zu seiner Arbeitsstätte und übernahm, als er abends zurückkam, noch die Arbeit in der kleinen Landwirtschaft in Grafengars. Als die „Wenerlin“ 1998 verstarb, bemühten sich die Eheleute um ein Adoptiv- oder Pflegekind, was auch 1999 gelang.

Alfred Geier bemühte sich sehr um die Kinder, brachte ihnen Schwimmen und Skifahren bei und hatte seine Freude an ihnen. Leider mussten die beiden Pflegekinder wieder weggegeben werden. Vor acht Jahren erkrankte Fred Geier schwer und erholte sich nicht mehr von seiner Krankheit.

Er wurde in dieser Zeit von seiner Ehefrau aufopfernd gepflegt. Eine große Trauergemeinde gab dem Verstorbenen am Grafengarser Friedhof das letzte Geleit.

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