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Nachruf

Nachruf

Therese Zieglgänsberger
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Therese Zieglgänsberger

Ein langer Lebensweg ist für Therese Ziegl gänsberger zu Ende gegangen. Mit 91 Jahren trat sie die letzte Reise an.

Guttenburg – Ihr Lebensweg begann 1929 auf dem Schlichtinger hof in der damaligen Gemeinde Grünthal. Als einziges Mädchen wuchs sie mit fünf Brüdern in den Wirren der 1930er-Jahre auf. Den Krieg und die Nachkriegszeit erlebte sie als Jugendliche, diese Jahre haben sie geprägt.

Mit 22 Jahren heiratete sie 1951 Alois Zieglgänsberger von Almeding, als dieser bereits seit zehn Jahren ohne Eltern die Verantwortung für den Moierhof und die Familie tragen musste. Schnell wurde die junge Ehefrau die Stütze in Haus, Hof und Familie. Besonders sorgte sie für neun Heimatvertriebene aus dem Sudetenland, die auf dem Hof lebten. Die Entwicklung des Hofes war das gemeinsame Werk des jungen Paares, für sie war die Arbeit Berufung.

+++ Todesanzeigen finden Sie auf unserem Trauerportal. Weitere Nachrufe aus der Region finden Sie hier. +++

Sie schenkte vier Kindern das Leben. Alois, Resi, Josef und Anni wuchsen behütet heran. Im Laufe der Jahre gründeten die vier Kinder ihr eigenen Familien. Elf Enkel und neun Urenkel wurden geboren. 1987 übertrugen die „Moierleut“ ihren Betrieb an Alois und Rosmarie. Für die „Moier Resi“ folgte ein neues Leben. Befreit von der Verantwortung, genoss sie mit ihrem Mann die kommenden Jahre. Ein Schicksalsschlag war der Tod ihres Gatten 1996, mit Kraft und Gottvertrauen meisterte sie die Zeit.

Sie mochte das Stricken und verfolgte mit Interesse die Berichterstattung in Zeitung und Fernsehen. Beliebt waren Wintersportübertragungen. Am monatlichen Kaffeetreff der Ensdorfer Frauen nahm sie teil. Das Wichtigste im Leben war ihre Familie. Gerne hörte sie den Kindern, Enkeln und Urenkeln zu. Die Beerdigung fand coronabedingt im engsten Familienkreis statt. Nun ruht sie neben ihrem Gatten auf dem Ensdorfer Gottesacker. fim

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