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Kinderkrippe ganz oben auf der Liste

Zuviel Bedarf auf einmal: Gemeinderat Ampfing muss Prioritätenliste für Bauprojekte erstellen

Während die Kinder (von links), hier Felix Lang, Elias Redl, Louisa Oberhofer und Daisy Davidt, sich in der neuen KInderkrippe wohl fühlen, muss die Gemeinde bereits an die Planungen für eine weitere Krippe gehen,. so groß ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen.
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Während die Kinder (von links), hier Felix Lang, Elias Redl, Louisa Oberhofer und Daisy Davidt, sich in der neuen KInderkrippe wohl fühlen, muss die Gemeinde bereits an die Planungen für eine weitere Krippe gehen,. so groß ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Ampfing braucht noch eine Kinderkrippe. Das ist nicht das einzige Bauprojekt, das in der Gemeinde ansteht. Weil nicht alles gleichzeitig geht, hat der Gemeinderat eine Prioritätenliste erstellt.

Ampfing – In den nächsten Jahren stehen zahlreiche Hochbaumaßnahmen an, die die Gemeinde nicht gleichzeitig stemmen kann. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat eine Prioritätenliste erstellt.

Eine neue Kinderkrippe, die Erweiterung oder gar den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses, Sanierungsmaßnahmen an den Schulen – das kann auch die finanzstarken Kommune nicht auf einmal realisieren, nicht nur wegen des Geldes. Auch die Kapazitäten in der Bauverwaltung sind begrenzt. Bei vielen Vorhaben werden nicht nur die Bauherrnvertretung, sondern auch einzelne Leistungsphasen durch die Verwaltung übernommen.

Betreuungsangebot steigert Attraktivität

Bürgermeister Josef Grundner (CSU) informierte den Gemeinderat über die aktuelle Situation im Krippenbereich. Trotz der regelmäßigen Bedarfsplanung und des erst vor kurzem fertiggestellten Erweiterungsbaus bei der Kinderkrippe „Isenzwergerl“ habe die Einrichtung schon wieder ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Die Errichtung einer weiteren Kinderkrippe sei unumgänglich und müsse umgehend in die Wege geleitet werden.

Bevölkerungswachstum macht weitere Krippe „zwingend erforderlich“

Auf die Nachfrage von Gemeinderat Bernard Kneißl (UWG), ob der Bedarf an Kinderkrippenplätzen auf Dauer gegeben sei, bejaht der Bürgermeister. Das stetige Bevölkerungswachstum mache eine weitere Einrichtung „zwingend erforderlich“.

Andrea Weiner (Grüne) erkundigte sich, ob Einrichtungen eventuell doppelt genutzt werden können, zum Beispiel vormittags als Kinderkrippe, nachmittags als Kinderhort. Kämmerer Thomas Hell teilte dazu mit, dass dies nicht möglich sei. In einer Kinderkrippe werden die Kinder ganztags betreut und auch in einem Hort beginnt die Betreuung bereits vor dem Unterricht.

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Gute Betreuungseinrichtungen machen die Gemeinde Ampfing attraktiv, findet Christian Ott (Grüne). Für Gewerbebetriebe sei das ein wichtiges Argument, um sich in Ampfing anzusiedeln. Die gute Betreuuungssituation ziehe viele junge Familien nach Ampfing, so Stefan Gillhuber (CSU).

Dringenden Handlungsbedarf gibt es auch beim Feuerwehrhaus. Weil ein Neubau zu teuer wäre, ist die Erweiterung das Ziel.

Feuerwehrhaus: Statt Neubau Erweiterung

Gemeinderat Hans-Peter Kohlschmid (CSU) erkundigte sich nach dem aktuellen Stand zum Thema „Neubau oder Erweiterung des Feuerwehrhauses“. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, so Bürgermeister Grundner. Ein Neubau sei derzeit aber weder finanziell noch personell umsetzbar. Ziel sei deshalb eine Erweiterung des Feuerwehrhauses.

Gemeinderätin Silke Wimmer (UWG) wollte wissen, was in der Grundschule saniert werden müsse, und zu welchem Zeitpunkt eine Erweiterung der Grundschule angedacht sei. Laut Bürgermeister ist Zusammenarbeit mit einem Planer bereits ein Sanierungskonzept erarbeitet.

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Bei der Sanierung müsse darauf geachtet werden, dass eine Erweiterung des Schulgebäudes anschließend möglich sei. Aktuell habe die Grundschule ausreichend Kapazitäten, so dass eine Erweiterung im Moment noch nicht anstehe.

Ganz oben steht die Kinderkrippe

In der Prioritätenliste, die der Gemeinderat Im Anschluss votierten die anwesenden Mitglieder des Ampfinger Gemeinderats einstimmig für die Prioritätenliste, auf der zuoberst der Bau einer weiteren Kinderkrippe steht.

Und das steht auf der Prioritätenliste oben

  • Neubau einer Kinderkrippe, geschätzte Kosten 4 Millionen Euro, Fertigstellung im Herbst 2023
  • Erneuerung der Lüftungsanlage in der Mittelschule, Kostenplanung im Gange, so schnell wie möglich.
  • Feuerwehrgerätehaus: Dringender Handlungsbedarf; aus finanziellen und personellen Gründen geht vorläufig nur eine Erweiterung.
  • Zusätzliches Sportangebot für die Grüne Lagune und Erweiterung des Parkplatzes; Bau eines Beachvolleyballplatzes, Fitnessgeräte.

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