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Aktuelle Umfrage zur Umweltschule

Müllvermeidung und Naturschutz: Kinder sind entsetzt über das Verhalten der Erwachsenen

Mit Warnwesten, Zange und Eimer unterwegs: Am Umwelttag befreiten die Schüler auch die Altstadtgassen von Unrat.
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Mit Warnwesten, Zange und Eimer unterwegs: Am Umwelttag befreiten die Schüler auch die Altstadtgassen von Unrat.
  • Kirsten Seitz
    VonKirsten Seitz
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Auf übereinstimmend positive Resonanz ist der Umwelttag am Ruperti-Gymnasium Mühldorf gestoßen. Tenor: Kinder und Jugendliche sind stark sensibilisiert in Sachen Umweltschutz – was man bei einigen Erwachsenen nicht sagen kann. Eine Umfrage unter den Schülern.

Mühldorf – Achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Plastikmüll in freier Natur. Und dann auch noch das Thema Tierwohl. Die Schüler des Ruperti-Gymnasiums haben eine klare Vorstellung davon, wie Umweltschutz aussehen sollte. Sieben Schüler bezogen im Rahmen des Umwelttages bei der aktuellen Umfrage klar Stellung.

Johanna Eder (15)9d, Lohkirchen.

Johanna Eder (15) 9 d, aus Lohkirchen: „Solche Umweltaktionen finde ich super und auch sehr wichtig. Ich war heute mit meiner Klasse beim Plogging unterwegs. Es hat die Klassengemeinschaft gestärkt, weil wir das zusammen gemacht haben, aber es war auch erschreckend. Was da überall an Müll auf der Straße herumliegt und all die Zigarettenstummel – das ist wirklich unglaublich. Da fragt man sich, warum die Menschen alles zumüllen? Das ganze Programm heute ist super aufgebaut und vor allem auch sehr informativ. Das Thema „Umwelt“ ist sehr wichtig. Wenn wir jetzt nichts machen, ist es irgendwann zu spät. Wir haben nur einen Planeten. Den müssen wir schützen.

Alexander Dimitrov (13)7c, Mühldorf.

Alexander Dimitrov (13) 7 c, Mühldorf: „Das Thema Umwelt finde ich sehr wichtig. Es müssen alle mitmachen, denn alleine kann man das nicht schaffen unseren Planeten zu schützen. Die Politik müsste vor allem auch viel dafür tun. Der Klimawandel macht mir große Sorgen, da dadurch alles zerstört wird. Tiere müssen sterben, Inseln verschwinden durch Überschwemmungen und all das ist sehr traurig. Wir müssen auch dafür sorgen, dass keine Tiere mehr aussterben. Den Umwelttag heute fand ich super und sehr informativ. Wir haben mit unserer Klasse Upcycling gemacht. Alte Sachen, die man wegwerfen würde, sinnvoll nutzen und schöne Sachen damit gestalten.“

Nicht darüber reden, sondern einfach machen

Darian Zeck (13)7c, Mühldorf.

Darian Zeck (13) 7 c, Mühldorf: „Die Umwelt ist mir sehr wichtig und ich finde es schlimm, wie die Menschen einfach so achtlos ihren Müll wegwerfen und alles verschmutzen. Was ich jedoch sagen muss ist, dass mir das alles zu viel ist, dass ständig über das Thema „Umwelt“ gesprochen wird. Da bin ich eher der Meinung – nicht nur reden, sondern handeln. Bei uns zu Hause ist es selbstverständlich, dass man der Natur, Tieren und Mitmenschen Respekt entgegen bringt. Es ist traurig, dass man die Menschen auf so etwas aufmerksam machen muss und die Leute das nicht selbst erkennen. Den Umwelttag heute fand ich sehr interessant und das Programm super.“

Samenbomben zum Verschenken

Eleni Makris (11)5e, Töging.

Eleni Makris (11) 5 e, Töging: „Ich fand den Umwelttag heute richtig schön. Wir haben Samenbomben gebastelt. Das war eine richtige Sauerei, aber es hat großen Spaß gemacht. Die Samenbomben verschenken wir. Ich finde es schlimm, wie viel Müll und Zigarettenstummel die Menschen wegwerfen Man sollte mehr Fahrrad fahren oder laufen, statt Auto fahren. Ich finde es auch komisch, wenn jemand zur Umweltdemo mit dem Auto anreist. Durch den Klimawandel gibt es viele Brände und Überschwemmungen. Das macht mir Angst. Jetzt suchen die Weltraumforscher nach einem zweiten Planeten. Dabei wäre es doch viel wichtiger, unseren Planeten zu schützen.“

Lara-Fabienne Jassen (11)5e, Töging.

Lara-Fabienne Jassen (11) 5 e, Töging: „Den Umwelttag finde ich cool. Wir müssen etwas für unsere Umwelt tun, sonst haben wir irgendwann unsere Welt nicht mehr, so wie sie war. Ich finde es toll, dass die anderen Schüler Müll gesammelt haben. Wir haben Erde mit Samen gemischt, das nass gemacht und daraus Kugeln geformt. Die Kugeln lassen wir trocknen und dann verschenken wir sie. Bei uns zu Hause werfen wir keinen Müll achtlos weg und wir kaufen zum Beispiel auch nur Eier von glücklichen Hühnern. Ich wünsche mir, dass die Menschen unsere Welt sauber halten und keinen Tieren mehr wehtun. Wenn jeder etwas Gutes macht, wird unsere Welt besser.“

Plädoyer für ein besseres Gefühl gegenüber der Natur

Sophia Lipp (11) 5e, Mühldorf.

Sophia Lipp (11) 5 e, Mühldorf: „Ich fand den Umwelttag gut. Auch was für Auswirkungen das alles hat, wenn die Menschen alles verschmutzen, finde ich schlimm. Man sollte ein besseres Gefühl für die Umwelt bekommen. Nicht einzelne Leute sollten etwas bewegen, sondern alle. Bei uns zu Hause trennen wir immer den Müll. Wir werfen nichts in die Natur. Die Lieder, die der Musiker heute spielt, finde ich richtig toll, weil sie mit Umwelt zu tun haben. Ich wünsche mir, dass die Menschen keinen Müll mehr wegwerfen, keine Tiere mehr wegen den Menschen sterben müssen und es keine Kriege mehr gibt. Wenn jeder etwas Gutes tut, haben wir schon viel erreicht.“

Xenia Fronauer (15)9c, Niederbergkirchen.

Xenia Fronauer (15) 9 c, Niederbergkirchen: „Es war heute sehr interessant aber auch sehr erschreckend. Wir waren heute mit unserer Klasse in der Stadt beim Plogging unterwegs. Da war zum Beispiel ein Mann, Mitte 30, der hat uns zugeschaut wie wir den Müll und auch Zigarettenkippen aufsammelten. Der Mann hat seine Zigarette geraucht und sie uns dann provokativ vor die Füße geworfen. Warum machen die Leute so etwas?` Umweltschutz geht uns alle an. Jeder sollte bei sich anfangen, die Umwelt sauber zu halten. Vor allem sollten sie Natur, Tieren und Mitmenschen Respekt entgegenbringen und niemandem Müll vor die Füße jener werfen, die sich für die gute Sache stark machen.“

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