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Schulturnhalle gesperrt

Mühldorfer Volleyballer schlagen erst später auf - Mittelschulturnhalle weiter gesperrt

Halle gesperrt: Die Volleyballer haben den Heimspielstart verschoben.
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Halle gesperrt: Die Volleyballer haben den Heimspielstart verschoben.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Die Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer können nicht wie geplant ihr erstes Heimspiel am Wochenende absolvieren. Grund ist ein Wasserschaden in der Turnhalle der Mittelschule

Mühldorf – Ende Juni war beim Dienstagsunwetter Wasser durch den Notausgang in die Halle eingedrungen. Vor Ende September wird Die Halle nach Auskunft der Stadt nicht zu nutzen sein. Damit sind vorerst weder Schul- noch Vereinssport möglich. Stefan Bartsch, Abteilungsleiter der Volleyballer bedauert das: „Es hat lang gedauert“, sagt er über die bisherigen Sanierungsarbeiten. Im Finanzausschuss hatte Kathrin Enzinger (Grüne) kritisiert, dass die Stadt zu lange abgewartet hätte.

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Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner erklärt, warum es so lange dauert. „Das Wasser ist in den Holzboden und den Unterbau gelaufen.“ Die Stadt habe den Schaden der Bayerichen Versicherungskammer gemeldet, die einen Sachverständigen bestellt und zur Festlegung von Maßnahmen geschickt habe. Dass das eine Weile dauerte, bestreitet Weichselgartner nicht. Genauso wenig, dass sich der Arbeitsbeginn einer Trocknungsfirma hinausgezögert habe. Die vielen Überschwemmungen und die hohe Auftragslage für Handwerksfirmen hätten den Zeitplan verzögert. Die Trocknungsfirma sei in der vergangenen Woche gekommen. „Zu unserem großen Glück ist der Boden nicht so stark beschädigt, dass er raus muss“, sagt die Stadtbaumeisterin. Sobald die Feuchtigkeit getrocknet sei, könne er geschliffen und neu versiegelt werden.

Bei den Untersuchungen hat die Stadt allerdings nicht bemerkt, dass sich Wasser in Bodenhülsen gesammelt hat, die zur Befestigung von Netzen in der Halle dienen. „Das haben wir übersehen“, gibt Weichselgartner zu. Das Wasser sei inzwischen heraus gesaugt worden und habe in den Aluminiumhülsen keinen Schaden angerichtet.

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Weichselgartner bedauert den verschobenen Heimspielstart der Volleyballer. „Was die leisten, ist sensationell“, sagte sie, „wir unterstützen sie, wo es nur geht.“ Deshalb bedauere sie sehr, dass es jetzt Vorwürfe gebe, die Stadt habe die Wiederherstellung verzögert oder verschlafen. Volleyballer Bartsch sagt, dass es derzeit einen Notplan für die Mannschaften gebe, weil Leichtathleten und Fußballer noch draußen trainierten. „Wir kommen irgendwie zurecht.“ Das werde sich aber ändern, wenn die Schließung noch länger dauern werden. Das erste Heimspielwochenende haben die Volleyballer verlegt, ein Spiel soll am 23. Oktober stattfinden.

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